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Industrie 4.0 – Wandlungsfähigkeit von Unternehmen in der Wertschöpfung von morgen (InWandel)

Art:
Förderprogramm
Einreichungsfrist:
Förderung durch:
BMBF
Reichweite:
Deutschland

Ziel der Förderrichtlinie ist die Steigerung der Wandlungsfähigkeit in produzierenden Unternehmen durch die Entwicklung, Gestaltung und Einführung innovativer Systemlösungen sowie die prototypische Umsetzung der entwickelten Lösungen in verschiedenen Anwendungen inklusive Validierung insbesondere unter Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Damit produzierende Unternehmen in Deutschland auch künftig den Herausforderungen des Strukturwandels gewachsen sind, soll – angesichts der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Wandlungstreiber – eine menschbezogene Wandlungsfähigkeit unter Nutzung von Digitalisierungspotenzialen auf neuartige Weise dauerhaft realisiert werden.

Die Forschungsschwerpunkte sind in vier Gestaltungsfelder strukturiert. Einzelne Elemente aus mindestens drei der vier aufeinander bezogenen Gestaltungsfelder sind ganzheitlich unter Berücksichtigung ihrer gegenseitigen Wechselwirkungen zu bearbeiten. Das Gestaltungsfeld D) ist in jedem Fall zu berücksichtigen.

A) Gestaltungsfeld Unternehmensstrategie

B) Gestaltungsfeld Organisation und Unternehmenskultur

C) Gestaltungsfeld Kompetenzentwicklung in lernförderlichen und partizipativen Arbeitssystemen

D) Gestaltungsfeld vertikale und horizontale Integration der Technologien für die digitale Durchgängigkeit


Abhängig vom Reifegrad der digitalen Transformation in den beteiligten Unternehmen soll sowohl die vertikale Integration (innerhalb eines Unternehmens) wie auch die horizontale Integration (über das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk) der Gesamtsysteme erfolgen. Bei der Gestaltung derselben ist von den Leitgedanken der Wandlungsfähigkeit auszugehen: Universalität, Modularität, Skalierbarkeit, Kompatibilität und Mobilität sind als bestimmende Eigenschaften zwingend zu berücksichtigen.

Als vorrangige Kriterien der Ergebnisbewertung gelten die prototypische Umsetzung der entwickelten Lösungen an mindestens drei verschiedenen Anwendungen von unterschiedlichen im Projekt beteiligten produzierenden Unternehmen und die Validierung insbesondere unter Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Dabei sollen die beteiligten Unternehmen diese Lösungen auch nach Abschluss der Forschungsprojekte selbstständig weiter anpassen, dauerhaft optimieren und erweitern können.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 16.06.2021 (Poststempel) zunächst Projektskizzen in elektronischer und in schriftlicher Form beim Projektträger Karlsruhe (PTKA) einzureichen.

Vollständige Skizzenunterlagen bestehen aus

  • dem Projektblatt und
  • der fachlichen Projektskizze (siehe Formular Projektskizze mit Gliederung)

Die Einreichung der Skizzenunterlagen in elektronischer Form erfolgt über das Internetportal easy-Online unter https://foerderportal.bund.de/easyonline/ oder über den Direkteinstieg unter ASASDASDASD. Hier füllen Sie das Projektblatt aus und laden die fachliche Projektskizze als MS-Word- oder PDF-Datei hoch.

Die Einreichung der Skizzenunterlagen in schriftlicher Form erfolgt unter dem Stichwort „InWandel“ beim:

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie
Standort Dresden
Hallwachsstraße 3
01069 Dresden

Einzureichen sind in 3-facher Ausführung:

  • das in easyonline erzeugte, ausgedruckte sowie mit Unterschrift und Stempel des Einreichers versehene Projektblatt und die
  • die ausgedruckte fachliche Projektskizze.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Skizzeneinreicher der am positivsten bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den dann nach abschließender Prüfung entschieden wird.

Einzelheiten zu Thema und Verfahren können der Bekanntmachung entnommen werden.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/industrie-40-wandlungsfaehigkeit-von-unternehmen-der-wertschoepfung-von-morgen-inwandel