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Aktuelle Beiträge

Hier finden Sie die aktuellen Fachbeiträge des Portals.

  • Fachbeitrag - 26.04.2017

    Amyloidfibrillen aus verklumptem α-Synuclein-Protein sind charakteristisch für die Parkinson-Krankheit. Chaperone, die bei der Synthese von Polypeptiden für deren korrekte Faltung sorgen, können die Aggregation von α-Synuclein blockieren und die Fibrillenbildung verhindern. Heidelberger Wissenschaftler zeigten, dass eine spezifische Kombination molekularer Chaperone des Menschen imstande ist, bereits gebildete Fibrillen wieder aufzulösen und in nicht-toxische α-Synuclein-Monomere zu verwandeln.

  • Fachbeitrag - 25.04.2017

    Hauptberuflich ist Prof. Dr. Andreas Marx Lehrstuhlinhaber für Organische Chemie / Zelluläre Chemie an der Universität Konstanz. Nebenbei hat er vor drei Jahren gemeinsam mit seinem ehemaligen Doktoranden Dr. Ramon Kranaster die Firma myPOLS Biotec GmbH gegründet – ein Anbieter für maßgeschneiderte DNA-Polymerasen. Neben dem Enzymverkauf wird in dem Spin-off auch Auftragsforschung betrieben. Dass sich dies alles nicht in einem „9-to-5-Job“ bewältigen lässt, stört den Chemiker und Spezialisten für Polymerasen überhaupt nicht.

  • Fachbeitrag - 20.04.2017

    Fragebögen waren gestern, heute gibt es die Gesundheits-App – so könnte es in Zukunft bei klinischen Studien heißen. Eine neue Forschungsplattform soll Patientendaten aufbereiten, die über Smartphone-Anwendungen geliefert werden. Forschende Ärzte sollen so zutreffendere Ergebnisse bekommen und letztlich sollen die Patienten davon profitieren.

  • Fachbeitrag - 19.04.2017

    Forschergeist und Unternehmertum schließen sich keineswegs aus. Zahlreiche erfolgreiche Hochschul-Ausgründungen in den Lebenswissenschaften beweisen das inzwischen. Aber der Weg von der guten Idee bis zur kommerziell erfolgreichen Firma kann lang und hart sein. Gut dran ist, wer von Anfang an vom Chef unterstützt wird. Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee erzählt von seinen Erfahrungen aus Professorensicht.

  • Fachbeitrag - 12.04.2017

    Hochauflösende Bilder oder quantifizierbare Ergebnisse – bisher mussten sich Forscher meist zwischen beiden entscheiden. Nicht aber beim neuartigen Imaging Flow Cytometer, das Fluoreszenzmikroskop und Durchflusszytometer in einem Gerät vereint. Damit eröffnet es neue Einblicke in komplexe zellbiologische Phänomene. Im Forschungsinstitut für Frauengesundheit am Uniklinikum Tübingen steht es in der einzigen entsprechenden Core Facility in Baden-Württemberg für Forschungszwecke zur Verfügung.

  • Fachbeitrag - 31.03.2017

    Vielen von uns war der Bosch-Konzern bisher wohl eher als Technologieunternehmen der Automobilbranche bekannt. Nun erschließt sich die multinationale Firma ein ganz neues Geschäftsfeld und steigt in die Medizintechnik ein: Die Bosch Healthcare Solutions mit Sitz in Waiblingen ist eine Tochtergesellschaft des Bosch-Konzerns und hat jetzt ein innovatives Atemanalysegerät für Asthmatiker entwickelt, mit dem Patienten den Entzündungsgrad ihrer Lunge auch zu Hause einfach messen können.

  • Fachbeitrag - 31.03.2017

    Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV), von denen nahezu jeder Erwachsene weltweit betroffen ist, stellen für einige Krebsarten einen hohen Risikofaktor dar. Heidelberger Wissenschaftler haben jetzt für die durch EBV induzierte Krebsentstehung einen ganz neuartigen Mechanismus beschrieben, der nicht auf dem Virusgenom, sondern auf einem Protein beruht: Das EBV-Protein BNRF1 induziert eine übermäßige Vermehrung der Zentrosomen des Spindelapparates und führt zu Chromosomeninstabilität und unregelmäßiger Chromosomenverteilung bei der Mitose.

  • Fachbeitrag - 23.03.2017

    Mit dem Centrum für Medizintechnische Innovationen Tübingen, kurz CeMIT, schlägt das Tübinger Universitätsklinikum eine Brücke zwischen Kliniken und Medizintechnikunternehmen. Sie eint das Ziel, neue und bessere Medizintechnikprodukte und -verfahren zu entwickeln. Vor allem Industriepartner aus kleinen und mittelständischen Unternehmen sollen von der Lotsenfunktion und den Dienstleistungen des CeMIT profitieren.

  • Fachbeitrag - 23.03.2017

    Trotz ausgereifter Technik liegt das Risiko einer Fehlgeburt nach einer Fruchtwasseruntersuchung immer noch bei etwa 0,5 Prozent. Im EU-Projekt AngeLab wurde deshalb in den letzten Jahren ein Schnelltest entwickelt, der kein Fruchtwasser benötigt, sondern lediglich eine Blutprobe der Mutter. Genetisch bedingte Krankheiten des ungeborenen Kindes sollen so innerhalb weniger Stunden untersucht werden können. Forscher von Hahn-Schickard haben für den Test eine neuartige Tröpfchen-PCR etabliert.

  • Fachbeitrag - 20.03.2017

    Das 2015 gegründete Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur, kurz de.NBI, ist ein Erfolgsmodell für Infrastrukturen in den Lebenswissenschaften und der Biomedizin. Jetzt wird de.NBI weiter ausgebaut. Das Netzwerk profitiert von mehr Hardware, mehr Personal, mehr Projekten und einer eigenen Cloud. Außerdem wird es in das europäische Netzwerk ELIXIR eingebunden.

  • Fachbeitrag - 09.03.2017

    In der neuen Publikation der Baden-Württemberg Stiftung informieren siebzehn Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen über den aktuellen Stand der Alternsforschung. Sie diskutieren die Grundlagen der Alterungsprozesse, Therapieoptionen für altersbedingte Krankheiten und Herausforderungen der alternden Gesellschaft. Neben den Fachbeiträgen geben in fünf Porträts Hundertjährige Einblicke in ihr Leben, ihre Erfahrungen und Einsichten im hohen Alter.

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