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Aktuelle Beiträge

Hier finden Sie die aktuellen Fachbeiträge des Portals.

  • Fachbeitrag - 05.10.2015

    Augentropfen sind eine gängige Applikationsform von Arzneimitteln für ein breites Spektrum an Erkrankungen des Auges. Fast jeder von uns hat sie schon mindestens einmal benutzt. Was jedoch die meisten nicht wissen: Auch wenn die Augentropfen korrekt angewendet werden, gelangt nur etwa ein Prozent des Medikaments ins Auge. Der Rest wird durch Lidschlag und Tränenflüssigkeit wieder herausgespült. Deshalb müssen die Wirkstoffe sehr hoch dosiert werden, was zu Nebenwirkungen führen kann. Forscherteams der Universitäten Tübingen und Groningen haben nun im Projekt „nano-I-drops“ Nanopartikel aus körpereigenen Materialien entwickelt, mit denen sich fast alle gängigen Augenmedikamente wesentlich besser und verträglicher verabreichen lassen.

  • Fachbeitrag - 30.09.2015

    Die chemische Verbindung Sulfoquinovose ist nur wenigen Menschen ein Begriff. Trotzdem ist der natürliche Stoff in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten und spielt seit einiger Zeit eine immer größere Rolle in der Krebsforschung. Der Bedarf an der Verbindung nimmt deshalb stetig zu. Die Forscher der Konstanzer MCAT GmbH arbeiten an einem Syntheseverfahren, um Sulfoquinovose in größeren Mengen zur Verfügung zu stellen.

  • Fachbeitrag - 28.09.2015

    Es wäre eine kleine Sensation. Könnte man anhand der im Urin vorhandenen Moleküle einen Hinweis darauf bekommen, ob die Patientin einen Tumor in der Brust hat, wäre dies für Ärzte eine gute Vorlage, bei auffälligem Befund nachfolgende Untersuchungen und so gegebenenfalls die Therapie rasch einzuleiten. Prof. Dr. Elmar Stickeler und sein Team entwickelten am Universitätsklinikum Freiburg im Rahmen einer Studie ein Verfahren, das ein spezielles Muster sogenannter microRNAs im Urin aufspürt. Sie konnten dadurch mit einer Genauigkeit von über 91 Prozent vorhersagen, ob ein Mammakarzinom vorliegt, und meldeten die Methode als Patent an.

  • Fachbeitrag - 24.09.2015

    Die Anzahl von Patienten, die an Mund- oder Rachenkrebs erkranken, steigt kontinuierlich an. Schuld daran sind Humane Papillomaviren (HPV), die sich in der Mundhöhle einnisten und dort nur schwer zu detektieren sind. Die QIAGEN Lake Constance GmbH aus Stockach hat deshalb in Kooperation mit der Abviris Deutschland GmbH ein neues Testsystem entwickelt, das den quantitativen Nachweis HPV-spezifischer Antikörper außerhalb des Zentrallabors schnell und sicher erbringt, um den Krebs in der Zukunft bereits im Frühstadium bekämpfen zu können.

  • Fachbeitrag - 22.09.2015

    Ob in der Forschung oder in Textilien - Nanopartikel kommen bereits in vielen Materialien zum Einsatz. An einer neuen Anwendung forscht auch Prof. Dr. Hans-Peter Deigner von der Hochschule Furtwangen (HFU). Ziel seiner Arbeit ist es unter anderem, mit dem Einsatz von Nanopartikeln die Lateral-Flow-Assay-Methode weiterzuentwickeln. Neben der intensiven Forschungsarbeit an den Biomarkern engagiert er sich als Dekan an der Hochschule Furtwangen (HFU) sowie als Präsident der European, Middle Eastern and African Society for Biopreservation and Biobanking (ESBB).

  • Fachbeitrag - 21.09.2015

    Die 2014 gegründete Venneos GmbH liefert Bilder von lebenden Zellen, nur völlig andere, als man sie vom Lichtmikroskop kennt. Das Unternehmen setzt auf Transistoren statt auf optische Linsen und eröffnet damit ganz neue analytische Möglichkeiten.

  • Fachbeitrag - 14.09.2015

    Es ist ein Wunderwerk der Natur: auf kleinstem Raum produziert die Proteinmaschinerie der Zelle zig unterschiedliche Proteine. Die meisten davon durchlaufen fließbandartig einen Stapel membranumhüllter Hohlräume, den Golgi-Apparat. In diesen Reaktionsräumen im Miniaturformat erhalten die Proteine den letzten Schliff. Damit die Proteinproduktion auch außerhalb der Zelle so reibungslos funktioniert, entwickelt Prof. Dr.-Ing. Rudolf Hausmann von der Universität Hohenheim Membranen nach dem Vorbild des Golgi-Apparates.

  • Fachbeitrag - 09.09.2015

    Ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei der Herstellung von Biopharmazeutika ist die Ermittlung der virusabreichernden oder virusinaktivierenden Wirkung der einzelnen Herstellschritte. Das Labor Dr. Merk & Kollegen GmbH mit Sitz in Ochsenhausen im Landkreis Biberach ist hierzu eine erfolgreiche Kooperation mit dem Ostschweizer Unternehmen Microsynth AG eingegangen. Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit ist der Einsatz der quantitativen Polymerase Chain Reaction (qPCR) zur Bestimmung der Virusbelastung in biopharmazeutischen Zwischenprodukten.

  • Fachbeitrag - 07.09.2015

    Es war Zufall, dass Florian Lang sich die Niere als Forschungsobjekt ausgesucht hat. Heute zählt der Tübinger Physiologe zu den meistzitierten Nieren- und Hochdruckforschern aus Deutschland. Lang, der dieses Jahr 70 Jahre alt wird, beschäftigt sich vor allem mit Ionenkanälen und Transportern sowie deren Regulation in Nieren-, aber auch in anderen Zellen.

  • Fachbeitrag - 03.09.2015

    Dr. Patrick Müller erforscht mit Unterstützung eines ERC-Grants am Tübinger Max-Planck-Campus die Signalwege zur Bildung strukturierter Embryonen aus einem zunächst undifferenzierten Zellhaufen. Dabei kommt ein breiter Methodenmix aus Genetik, Biophysik, Mathematik und Computerwissenschaften zum Einsatz. Profitieren kann unter anderem die Regenerative Medizin.

  • Fachbeitrag - 31.08.2015

    Dr. Günter Roth leitet die Arbeitsgruppe „Microarray Copying“ am Zentrum für Biosystemanalyse (ZBSA) der Universität Freiburg. Mit seiner Entwicklung eines Biomolekül-Kopierers will der studierte Physiker und Biochemiker bald aus der Uni ausgründen – BioCopy, so der geplante Firmenname. Mit BioCopy und den zukünftigen Produktlinien AptaSWIFT und immune2day haben Roth und sein Team bereits viele Preise gewonnen. Im Interview mit Mia Kühn von der BIOPRO Baden-Württemberg erklärt er, wie der Kopierer funktioniert und wie es mit seinem Gründungsprojekt weiter gehen soll.

  • Fachbeitrag - 28.08.2015

    Das 2009 gegründete Unternehmen Vektor Pharma steht vor einem wichtigen Entwicklungsschritt. In Uttenweiler (Landkreis Biberach) baut die derzeit 13 Mitarbeiter zählende Pharma-Firma für 2,4 Millionen Euro ein zentrales Gebäude für Entwicklung und Produktion. Auf einer Nutzfläche von rund 1.000 Quadratmeter sollen Wirkstoffpflaster mithilfe einer neuartigen Herstellungstechnologie ab 2016/2017 auf den Markt gebracht werden.

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