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Aktuelle Beiträge

Hier finden Sie die aktuellen Fachbeiträge des Portals.

  • Fachbeitrag - 06.07.2015

    Das Gehirn ist die zentrale Schaltstelle unseres Körpers. Als Ärztin hat sich Ghazaleh Tabatabai in den Dienst dieses Organs gestellt und sich dem Kampf gegen das unkontrollierte Wuchern von Hirntumoren verschrieben. Seit Mai 2014 ist sie Professorin am neu eingerichteten Lehrstuhl Interdisziplinäre Neuroonkologie an der Universität Tübingen sowie Leiterin der Forschungsgruppe Klinische und Experimentelle Neuroonkologie am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung.

  • Fachbeitrag - 29.06.2015

    Jeweils im Februar gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO ihre Empfehlung zur Zusammensetzung der Grippeschutzimpfung für die kommende Wintersaison. Ihre Entscheidung beruht auf Beobachtungen, auf Labortests, aber auch auf Erfahrung und Intuition. Welches Grippevirus sich tatsächlich durchsetzen wird, blieb bisher im Wesentlichen Spekulation. Richard Neher vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen hat zusammen mit Wissenschaftlern aus Großbritannien und den USA eine Software entwickelt, die genau das versucht: Den Blick in die Zukunft werfen.

  • Fachbeitrag - 29.06.2015

    Die Entwicklung von Tumortherapeutika ist ein langwieriger Prozess, da Ergebnisse, die im Labor in vitro gewonnen werden, oft von dem abweichen, was später im lebenden Organismus passiert. Deshalb wird jetzt unter der Leitung von Prof. Dr. Margareta Müller von der Hochschule Furtwangen ein neues Zellkulturmodell entwickelt, das die In-vitro-Bedingungen denen der Realität anpasst.

  • Fachbeitrag - 29.06.2015

    Ein Protein, das ein von Immunzellen gebildetes Enzym hemmt, schützt Nervenzellen vor chronischer Schmerzüberempfindlichkeit bei Neuropathien, wie Heidelberger Forscher um Prof. Dr. Rohini Kuner nachgewiesen haben. Die Wissenschaftlerin ist auch Sprecherin eines neuen, mit 12 Millionen Euro geförderten Sonderforschungsbereichs. In diesem wird untersucht, wie aus akuten Schmerzen chronische werden und wie sich dieser Übergang verhindern oder umkehren lässt.

  • Fachbeitrag - 22.06.2015

    Prof. Dr. Günter Finkenzeller, Sektionsleiter für Forschung und Tissue Engineering an der Uniklinik für Plastische und Handchirurgie in Freiburg und Dr. Peter Koltay vom Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg (IMTEK) arbeiten daran, funktionsfähiges Knochengewebe mit integrierten Blutgefäßen per Druckverfahren zu erzeugen. Interessant ist das Herstellen lebender Gewebe für die Organersatztherapie und die Pharmaforschung, um Tierversuche einzuschränken.

  • Fachbeitrag - 22.06.2015

    Der Physiker Dr. Jan-Bernd Hövener macht die Magnetresonanztomografie klein und schwach und möchte gerade dadurch krankhafte Stoffwechselvorgänge und Tumoren aufspüren. Die International Organization for Medical Physics hat den Freiburger am 9. Juni 2015 mit ihrem wichtigsten Preis für aufstrebende Wissenschaftler, dem "Young Scientist Award in Medical Physics", ausgezeichnet.

  • Fachbeitrag - 22.06.2015

    Den meisten Arzneistoffen, zumal großen Biologika, versperrt die Blut-Hirn-Schranke den Zugang in das Gehirn. Für die Erforschung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems wie Alzheimer, Morbus Parkinson oder multiple Sklerose und für die Entwicklung von Wirkstoffen ist diese physiologische Barriere ein Problem. Es gibt allerdings einen versteckten Seiteneingang zum Gehirn und damit eine Möglichkeit, diese Schranke zu umgehen.

  • Fachbeitrag - 15.06.2015

    Die Molekularbiologin Marja Timmermans fand heraus, wie pflanzliche Zellen miteinander durch mobile Ribonukleinsäuremoleküle, sogenannte small RNAs, kommunizieren können - ein grundsätzliches Prinzip, das auch von tierischen und menschlichen Zellen praktiziert wird. Eine Alexander von Humboldt-Professur machte es möglich, die Professorin vom amerikanischen Cold Spring Harbor Laboratory ans Tübinger Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen zu holen. Hier wird sie ihre Forschungsarbeiten über die Mobilität von sRNA weiterführen.

  • Fachbeitrag - 15.06.2015

    Seit Januar 2015 gibt es in Tübingen ein Zentrum für Personalisierte Medizin, kurz ZPM. Interdisziplinär wird hier an 23 Instituten und Kliniken daran gearbeitet, patientengerechtere Therapien zu entwickeln, die auf der individuellen Analyse des Krankheitsbildes beruhen. Das geht einher mit der Entwicklung neuer diagnostischer Strategien. Zum Beispiel werden Daten aus der Analyse des gesamten genetischen Materials von Zellen, aller Proteine und aller Stoffwechselvorgänge eingebunden.

  • Fachbeitrag - 15.06.2015

    Das Myelomzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg ist Schrittmacher für den Einsatz innovativer Therapien beim Multiplen Myelom, durch die in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt worden sind. Hohe Erwartungen weckt ein therapeutischer CD38-Antikörper, der in einer Forschungsallianz mit Sanofi für die Behandlung dieser bösartigen Knochenmarkerkrankung entwickelt wird.

  • Fachbeitrag - 08.06.2015

    Kleine Unternehmen und Start-ups aus der Biotech-Branche tragen heute hohe Risiken, da die Entwicklung neuer Wirkstoffe zeit- und kostenintensiv ist. Kooperationen mit großen Pharmakonzernen sind deshalb ein guter Weg, um die eigenen Chancen am Markt zu erhöhen und die Gefahren zu minimieren. Wie beide Seiten von solch einer Zusammenarbeit profitieren können und worin die aktuellen Trends in der Gesundheitsbranche liegen, erklärt Dr. Claus Feußner, Senior Vice President des Fachbereichs Development Service der Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KG aus Ravensburg, im Interview.

  • Fachbeitrag - 08.06.2015

    Begehrt in Biotechnologie und Medizin: In Zukunft könnten Proteinbausteine mit genau definierten Eigenschaften zu neuen Molekülen mit gewünschter Struktur und Funktion zusammengesetzt werden. Daran arbeitet die Biologin Birte Höcker mit ihrem „Protein-Lego“ am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen.

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