Powered by

Pharmazeutik

Aktuelle Fachbeiträge, Pressemitteilungen und Dossiers zur Pharmazeutik in Baden-Württemberg

  • Fachbeitrag - 08.08.2016

    In Deutschland leiden rund 3.000 Menschen an Achromatopsie – einer kompletten Farbenblindheit von Geburt an. Eine Behandlungsmöglichkeit gab es bisher nicht. Nun haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen gemeinsam mit Kollegen aus München und New York eine Gentherapie für diese erbliche Augenerkrankung entwickelt.

  • Fachbeitrag - 02.08.2016

    Eine frühe klinische Studie an 36 Huntington-Patienten erprobt derzeit das ‚Gene Silencing‘. Ließe sich tatsächlich das krankmachende Gen der bislang unheilbaren Erbkrankheit stummschalten, wäre dies der erste Schritt hin zu einer Therapie, die nicht nur Symptome, sondern die Ursache des Leidens bekämpft.

  • Fachbeitrag - 27.07.2016

    Feind erkannt, Feind gebannt: Je besser die dynamische Veränderung des viralen Erbguts verstanden wird, umso besser kann die Verbreitung der Erreger vorhergesagt und umso effizienter können Gegenmaßnahmen getroffen werden. Wissenschaftler aus Tübingen und Seattle entwickeln eine frei zugängliche Online-Plattform, die das Evolutionsgeschehen der Viren abbildet und gefährliche Entwicklungen aufzeigen kann.

  • Fachbeitrag - 21.07.2016

    Sekundäre Pflanzenstoffe aus Hopfen könnten durch ihre positive Wirkung auf das Immunsystem zur Krebsbekämpfung und -prävention eingesetzt werden. Die Bioverfügbarkeit der Stoffe im menschlichen Körper ist jedoch schlecht. Deshalb suchen Hohenheimer und Tübinger Forscher nach einer Möglichkeit, um die Aufnahmerate zu verbessern.

  • Fachbeitrag - 19.07.2016

    Das von der EU mit sechs Mio. Euro geförderte Projekt CARAT hat das Ziel, die CAR-T-Technologie weiterzuentwickeln. Bei dieser werden T-Zellen mit Antikörperfragmenten ausgestattet, um Krebszellen zu bekämpfen. Das Institut für Zell- und Gentherapie am Universitätsklinikum Freiburg um Direktor Prof. Dr. Toni Cathomen ist einer von acht Partnern im CARAT-Konsortium. In Freiburg werden die für die Technologie nötigen Genscheren entwickelt.

  • Pressemitteilung - 14.07.2016

    Die CureVac AG, das führende Unternehmen in der Entwicklung mRNA-basierter Medikamente, gibt heute bekannt, dass eine wegweisende Studie zu ihrer Impfstofftechnologie in der renommierten und referierten Fachzeitschrift Vaccine veröffentlicht wurde. Die Studie liefert erstmals einen detaillierten Einblick in die Wirkweise von Impfstoffen auf Basis des Moleküls Messenger-RNA (mRNA) und begründet damit zugleich deren von CureVac bereits klinisch nachgewiesene Sicherheit und Effektivität.

  • Pressemitteilung - 13.07.2016

    Gelenkschäden an Knie oder Hüfte, aber auch schwere Verbrennungen stellen den menschlichen Körper vor eine Herausforderung. Derartige Gewebedefekte können zu großflächigen Narben führen, oder der Patient kann nicht selten nur mit Hilfe eines künstlichen Gelenks seine Bewegungsfreiheit zurückerhalten. Zukunftsweisende Behandlungsansätze des sogenannten Tissue Engineerings aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers, sodass die Betroffenen anschließend nicht nur beschwerde- sondern auch sorgenfrei sind. Doch um über derartige Technologien informiert zu sein, wünschen sich viele Befragte einer aktuellen forsa-Umfrage mehr Informationen aus den Medien. ¹

  • Fachbeitrag - 11.07.2016

    Natürliche Killerzellen töten Tumorzellen durch Injektion des Proteins HMGB1, das die Energiegewinnung der Zellen durch aerobe Atmung blockiert. Heidelberger Wissenschaftler haben diesen bisher unbekannten Mechanismus der Krebsabwehr aufgeklärt und sind nun dabei, ein neues Immuntherapiekonzept für Krebspatienten zu entwickeln.

  • Fachbeitrag - 27.06.2016

    Grippeviren sind mutationsfreudig. Das macht die Behandlung schwierig und die Schutzimpfung zu einer Frage von Wahrscheinlichkeiten. Aber wie wäre es, nicht das Virus anzugreifen, sondern das von ihm manipulierte Zellgeschehen als Zielpunkt neuer Therapie zu nutzen? Die Atriva Therapeutics GmbH zeigt, wie es geht.

  • Fachbeitrag - 20.06.2016

    Statt Krebszellen zu bekämpfen, helfen Makrophagen des angeborenen Immunsystems bei metastasiertem Darmkrebs den Metastasen bei ihrem Wachstum. Heidelberger Wissenschaftler haben aber auch gezeigt, dass ein gegen HIV-Infektionen eingesetzter Signalhemmstoff die Makrophagen so reaktiviert, dass sie die Fähigkeit erlangen, Krebszellen zu zerstören. In einer klinischen Phase-I-Studie hat man mit diesem Wirkstoff bereits eine Rückbildung von Metastasen beobachtet.

  • Fachbeitrag - 16.06.2016

    Als medizinische Wirkstoffe sind die schätzungsweise eine Million pflanzlichen Sekundärstoffe eine wahre Fundgrube. Pflanzen bilden sie normalerweise, um etwa Fressfeinde abzuwehren. Bislang war es jedoch schwierig bis gar nicht möglich, pflanzliche Sekundärstoffe industriell herzustellen. Mit einem mikrofluidischen Bioreaktor wollen Forscher des KIT das nun ändern.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/fachbeitrag/pharma/?block_75757size=12&block_75757from=48