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Pharmazeutik

Aktuelle Fachbeiträge, Pressemitteilungen und Dossiers zur Pharmazeutik in Baden-Württemberg

  • Fachbeitrag - 14.12.2015

    Cathepsine sind Proteasen, eiweißspaltende Enzyme, die dem Abbau von Proteinen dienen, aber ebenso an der Neubildung von Blutgefäßen im Rahmen der Wundheilung mitwirken. Außerdem kommt es auch vor, dass Cathepsine einen Tumor dabei unterstützen, sich auszubreiten und Metastasen zu bilden. Wie dies geschieht, untersuchen Prof. Dr. Thomas Reinheckel und sein Team vom Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung der Universität Freiburg.

  • Fachbeitrag - 26.11.2015

    Die Chemikerin Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou lehrt an der Biberacher Fakultät für Biotechnologie „Regulatory Affairs“ und pharmazeutische Qualität. In der öffentlichen Wahrnehmung mögen das eher spröde Pharma-Themen sein. Studierende und Nachwuchsforscher der Pharmazeutischen Biotechnologie erfahren indes rasch, dass sie damit in den Kern der Arzneimittelforschung vordringen.

  • Fachbeitrag - 23.11.2015

    Pflanzen besitzen einen ausgeklügelten Abwehrmechanismus, um Schädlinge aller Art abzuschrecken. Nun fand das Forscherteam um Dr. Gabriel Schaaf vom ZMBP der Universität Tübingen heraus, dass diese Immunantwort dem angeborenen Immunsystem von Mensch und Tier möglicherweise noch ähnlicher ist als lange Zeit gedacht.

  • Fachbeitrag - 19.11.2015

    Seit Kurzem verfolgen Wissenschaftler einen innovativen Ansatz zur Entwicklung von Therapeutika gegen Alzheimer: Immunzellen, die für die Entsorgung der Alzheimer-typischen Proteinablagerungen genutzt werden könnten. Dr. Jonas Neher vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung der Universität Tübingen hat mit seinem Forscherteam getestet, ob der Austausch von gehirnspezifischen Immunzellen gegen frische, aktivere Zellen wirksam ist.

  • Fachbeitrag - 11.11.2015

    Aromatische Ringe sind extrem stabil und lassen sich chemisch nicht leicht aufbrechen. Prof. Dr. Matthias Boll von der Fakultät für Biologie der Universität Freiburg und sein Team haben mit Geobacter metallireducens einen Organismus, der Aromaten auch ohne Sauerstoff vollständig abbaut. Der Abbau aromatischer Kohlenwasserstoffe ist bedeutsam für Mensch und Umwelt. Das Produkt aus einer Benzolring-Reduktion könnte auch für die Herstellung von Arzneimitteln interessant sein.

  • Pressemitteilung - 03.11.2015

    CureVac hat im Rahmen einer Privatplatzierung rund 100 Millionen Euro bei neuen Investoren eingeworben. Mit den frischen Finanzmitteln soll der produktspezifische Ausbau der Messenger RNA(mRNA)-Technologieplattform und klinischen Entwicklungspipeline des Unternehmens vorangetrieben werden. Darüber hinaus hat CureVac die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) bekanntgegeben.

  • Fachbeitrag - 02.11.2015

    Grippeepidemien sind gefährlich und fordern immer wieder Menschenleben. Besonders Kinder und ältere Personen sind gefährdet, denn sie haben häufig ein relativ schwächeres Immunsystem. Deshalb wird seit einigen Jahren vermehrt zur Grippeimpfung geraten. Doch die Herstellung des Impfstoffs ist bisher kostenintensiv und zeitaufwendig. Forscher der Universität Konstanz entwickeln jetzt ein neues Impfverfahren, das flächendeckend einzusetzen ist und einfach anzuwenden sein soll.

  • Fachbeitrag - 19.10.2015

    Die zunehmende Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika ist ein sehr ernstes Problem für die Medizin. Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) haben Wissenschaftler der Universität Tübingen nun gemeinsam mit anderen einen neuen Wirkstoff gegen Krankenhauskeime entwickelt, der Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) innerhalb kürzester Zeit tötet, ohne die natürliche Mikroflora des Patienten zu beeinflussen oder die Resistenzbildung zu fördern. In den kommenden Monaten soll die Substanz in Tübingen für die klinische Prüfung vorbereitet werden.

  • Fachbeitrag - 12.10.2015

    Unter dem Namen Contergan erlangte der Wirkstoff Thalidomid traurige Berühmtheit. Weniger bekannt ist, dass das einstige Beruhigungsmittel als immunmodulatorisches Präparat mit wachsendem Erfolg in der Therapie von Tumoren des blutbildenden Systems eingesetzt wird. Dr. Jan Krönke ist Nachwuchsgruppenleiter an der Uniklinik in Ulm und erforscht den Wirkmechanismus des Thalidomid-Analogons Lenalidomid.

  • Fachbeitrag - 05.10.2015

    Augentropfen sind eine gängige Applikationsform von Arzneimitteln für ein breites Spektrum an Erkrankungen des Auges. Fast jeder von uns hat sie schon mindestens einmal benutzt. Was jedoch die meisten nicht wissen: Auch wenn die Augentropfen korrekt angewendet werden, gelangt nur etwa ein Prozent des Medikaments ins Auge. Der Rest wird durch Lidschlag und Tränenflüssigkeit wieder herausgespült. Deshalb müssen die Wirkstoffe sehr hoch dosiert werden, was zu Nebenwirkungen führen kann. Forscherteams der Universitäten Tübingen und Groningen haben nun im Projekt „nano-I-drops“ Nanopartikel aus körpereigenen Materialien entwickelt, mit denen sich fast alle gängigen Augenmedikamente wesentlich besser und verträglicher verabreichen lassen.

  • Fachbeitrag - 30.09.2015

    Die chemische Verbindung Sulfoquinovose ist nur wenigen Menschen ein Begriff. Trotzdem ist der natürliche Stoff in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten und spielt seit einiger Zeit eine immer größere Rolle in der Krebsforschung. Der Bedarf an der Verbindung nimmt deshalb stetig zu. Die Forscher der Konstanzer MCAT GmbH arbeiten an einem Syntheseverfahren, um Sulfoquinovose in größeren Mengen zur Verfügung zu stellen.

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