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Deutscher Krebspreis 2012 geht an Professor Bamberg vom Uniklinikum Tübingen

Grund für die Auszeichnung von Prof. Michael Bamberg sind vor allem seine richtungsweisenden Studien zur Therapie von Patienten mit Hirntumoren. Die Preisverleihung fand anlässlich des Deutschen Krebskongresses vom 22. bis 25. Februar 2012 in Berlin statt. Der Preis ist traditionell dreigeteilt. Prof. Bamberg erhält die Auszeichnung für den Bereich Tumor diagnostik und -behandlung (klinischer Teil).

Im Rahmen des 30. Deutschen Krebskongresses 2012 verleiht die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. bereits zum 27. Mal den Deutschen Krebspreis. Die Auszeichnung wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen und aktuelle sowie zukunftsweisende Arbeiten im Bereich Onkologie vergeben. Jede Preiskategorie ist mit einem Preisgeld i. H. v. 7.500 Euro dotiert und wird von den Firmen Amgen GmbH, Pfizer Pharma GmbH und Sanofi-Aventis Deutschland GmbH gestiftet.

Der Deutsche Krebspreis ist dreigeteilt und wird jährlich zu gleichen Teilen für hervorragende Arbeiten im deutschsprachigen Raum verliehen:

  • in der experimentellen onkologischen Grundlagenforschung (experimenteller Teil)
  • in der "Transferforschung" (Transfer experimenteller Grundlagenforschungsergebnisse in den klinischen Bereich)
  • in der Tumordiagnostik und -behandlung (klinischer Teil)


Kriterien sind herausragende wissenschaftliche Originalität und Qualität aktueller und zukunftsweisender Arbeit(en) im Bereich Onkologie. Diese Leistungen werden in der Regel durch mehrere bedeutende Beiträge zur Erforschung der Entstehung, der Diagnose oder der Therapie von Krebserkrankungen in einem bestimmten Forschungsgebiet begründet.

Den Deutschen Krebspreis 2012 für klinische hochwertige wissenschaftliche Leistungen erhält Prof. Dr. Michael Bamberg, Ärztlicher Direktor der Klinik für Radioonkologie am Universitätsklinikum Tübingen für seine richtungsweisenden Studien, die die Therapie von Hirntumoren in allen Altersgruppen grundlegend geprägt haben. Die Auszeichnung würdigt auch den interdisziplinären Ansatz, den seine wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeiten auszeichnen.

Glossar

  • Onkologie ist die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist Onkologie der Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen widmet.
  • Ein Tumor ist eine Gewebsschwellung durch abnormales Zellwachstum, die gutartig oder bösartig sein kann. Gutartige (benigne) Tumore sind örtlich begrenzt, während Zellen bösartiger (maligner) Tumore abgesiedelt werden können und in andere Gewebe eindringen können, wo sie Tochtergeschwulste (Metastasen) verursachen.
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