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Fachtagung „Einblick - Durchblick - Weitblick“ zum Programm „Schülerinnen forschen“

Das im Jahr 2008 angelaufene Programm "Schülerinnen forschen" besteht aktuell aus acht Projekten der Hochschulen Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd und Stuttgart. Bei einer Fachtagung am 31. März in Stuttgart diskutierten rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen über die Möglichkeiten, Mädchen über das im Unterricht übliche Maß hinaus mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen in Kontakt zu bringen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Erfahrungsaustausch über die derzeit acht laufenden Projekte des Programms. Eine wissenschaftliche Begleitung erfuhr das Programm durch Professor Dr. Reinhold Nickolaus von der Universität Stuttgart.

Die Tagung wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in Kooperation mit der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG) und der Abteilung Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik der Universität Stuttgart veranstaltet.

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg zog anlässlich der Tagung eine positive Zwischenbilanz. „Wir müssen den Frauenanteil in naturwissenschaftlich-technischen Berufen erhöhen und deren zu wenig genutzte Potenziale im MINT-Bereich erschließen. Das Programm ‚Schülerinnen forschen‘ setzt bei den Mädchen der Klassenstufen 7 bis 10 an und vermittelt ihnen realistische Einblicke in naturwissenschaftliche Berufsbilder. Das Projekt ist gut angelaufen; zwischenzeitlich haben wir im Land ein breites Angebot.“ Die Vielfalt der Projekte reiche von Feriencamps bis zu spezifischen Beratungsangeboten und werde von den Schulen gut nachgefragt.

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