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Uni Ulm erhält Stiftungsprofessur „Neurodegeneration“

Die Universität Ulm erhält eine W3-Stiftungsprofessur für die Erforschung degenerativer Erkrankungen des Nervensystems. Dies hat der Ministerrat nach Mitteilung des Wissenschaftsministeriums in seiner letzten Sitzung beschlossen. Die Charcot-Stiftung wird für die Professur in den nächsten fünf Jahren 500.000 Euro zur Verfügung stellen.

„Mit der Stiftungsprofessur werden die genetischen Faktoren für die Entstehung degenerativer Erkrankungen des Nervensystems erforscht, mit dem Ziel, bessere Therapiemöglichkeiten zu entwickeln“, sagte Wissenschaftsminister Frankenberg. Durch die Stiftungsprofessur werde die intensive Forschungstätigkeit an der Ulmer Uniklinik für Neurologie weiter verstärkt.

Die Stiftungsprofessur ist an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm angesiedelt. Sie wird von der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm und der Ulmer Universitätsklinik für Neurologie nach Ablauf der fünf Jahre finanziell weitergeführt.

Die 1999 gegründete Charcot-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung unter der treuhändischen Verwaltung der Ulmer Universitätsgesellschaft, die zum Ziel hat, die medizinische Forschung an der Universität Ulm zu fördern. Stiftungsprofessuren werden nicht vom Land, sondern von privaten Firmen, Organisationen und Spendern im Rahmen einer Private Public Partnership finanziert. Derzeit gibt es an den baden-württembergischen Hochschulen über 90 Stiftungsprofessuren.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/fachbeitrag/pm/uni-ulm-erhaelt-stiftungsprofessur-neurodegeneration/