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Zentrales Laborgebäude der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg eingeweiht

Der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg wurde das erweiterte Zentrale Laborgebäude übergeben. Die Gesamtbaukosten betragen 2,5 Millionen Euro. Sie werden aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes und dem Infrastrukturprogramm des Landes finanziert.

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg © Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

"Die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg verfügt über ein ausgewiesenes Profil auf dem Gebiet der Bioenergie und Nachhaltigkeit. Mit dem Neubau des Labor- und Hörsaalgebäudes, das die Erforschung und Lehre der Festbrennstoffe ermöglicht, wird diese besondere Stellung weiter gestärkt und die Hochschule als nationaler und internationaler Forschungspartner noch interessanter." Dies sagten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und der Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft,  Wolfgang Leidig, anlässlich der Übergabe des erweiterten Zentralen Laborgebäudes der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.

Technologien für erneuerbaren Energien und einen verantwortlichen und effizienten  Ressourceneinsatz seien Wachstumsfelder für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg. "Mit rund 580 Studierenden gehört die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg zu den kleinsten Hochschulen in Baden-Württemberg, verfügt jedoch mit ihrer forstwirtschaftlichen Kernkompetenz über ein Alleinstellungsmerkmal. Ihre Spitzenstellung verdeutlicht der Gewinn des renommierten Exzellenzwettbewerbs des Stifterverbands der Deutschen Wissenschaft im Jahr 2008 und die seit 2006 dreimal in Folge erzielte Auszeichnung als offizielles Dekadeprojekt der UNESCO für nachhaltige Bildung", so Ministerin Theresia Bauer und Ministerialdirektor Wolfgang Leidig.

Der Baustoff Holz dominiert im neuen Laborgebäude

Aufgrund geänderter Studienschwerpunkte sei ein erhöhter Bedarf an Laborflächen entstanden, der wegen des Denkmalschutzes und brandschutzrechtlicher Bestimmungen im Gebäudebestand nicht realisiert werden konnte. Daher wurde das Zentrale Laborgebäude erweitert. Der eingeschossige Neubau mit seinen rund 1.000 m² Nutzfläche steht an der südlichen Grenze des Hochschulareals im Landschaftsschutzgebiet. Aufgrund der Fernwirkung von den Höhen des Rammerts erfolgte die Ausführung mit einem begrünten Flachdach und einer Fassade mit Holzverschalung.

"Das neue Gebäude ist nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ausgeführt und fügt sich in den ensemblegeschützten Altbau und das umgebende Landschaftsbild ein. Dabei findet der Baustoff Holz breite Verwendung und ist nicht nur auf die Gebäudehülle beschränkt“ sagten Ministerin Theresia Bauer und Ministerialdirektor Wolfgang Leidig abschließend. Holz komme sowohl in der Tragkonstruktion zur Geltung wie auch überwiegend als Material für den Innenausbau. Lediglich die Bodenplatte sei in Stahlbeton ausgeführt. Als wichtiges Detail sei die im Untergeschoss eingebaute Holzhackschnitzelanlage zu nennen, die den Laborneubau CO2-neutral versorge.

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