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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 18.06.2012

    Rund 9.000 Aquarien füllen das Fischhaus am Karlsruher Institut für Technologie KIT. Zebrafische mit Gendefekten sind hervorragende Modellorganismen. Prof. Dr. Uwe Strähle und sein Team vom Institut für Toxikologie und Genetik des KIT erforschen seit Langem zum Beispiel die Entwicklung des Fisch-Nervensystems. Unter der Leitung Strähles entsteht gerade das Europäische Zebrafisch-Ressourcenzentrum EZRC von dem weltweit Forscher profitieren werden.

  • Fachbeitrag - 18.06.2012

    In Europa gibt es schon heute Richtlinien, die die Biobank-Forschung in einen gewissen rechtlichen Rahmen stellen. Statt neue Gesetze zu erlassen, könnten die bisherigen europäischen Regularien harmonisiert werden. Dies schlägt der Geschäftsführer der Ethikkommission der Universität Ulm, Christian Lenk vor.

  • Pressemitteilung - 18.06.2012

    Die aktivierte Struktur eines Proteins ist experimentell schwer zugänglich. Über Genomanalyse Computersimulationen und Laborexperimente hat ein internationales Forscherteam erstmals ein Modell der aktivierten Sensor-Histidinkinase eines Proteins zur Signalübertragung erarbeitet. Dr. Alexander Schug vom Karlsruher Institut für Technologie KIT bildete die Aktivierung in umfangreichen Computersimulationen nach.

  • Fachbeitrag - 18.06.2012

    Für die biomedizinische Forschung und die Verbesserung von Diagnostik und Therapie auf der Basis neuer Biomarker sind Biobanken von zentraler Bedeutung. Mit etwa 18 Millionen Euro fördert das Bundesforschungsministerium die Nationale Biomaterialbanken Initiative, mit der die Ressourcen von fünf Modellstandorten – darunter der BioMaterialBank Heidelberg mit der Gewebebank des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen – standardisiert und miteinander verknüpft werden.

  • Pressemitteilung - 18.06.2012

    Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum der Thoraxklinik Heidelberg und dem NCT Heidelberg suchen nach Biomarkern um unklare Befunde der Lunge besser beurteilen zu können. Sie prüften Zellen aus der Umgebung verdächtiger Knoten auf krebstypische Genveränderungen. Dabei fiel das Gen Tenascin-C auf das in Zellen in der Umgebung bösartiger Knoten deutlich aktiver ist als in unauffälligen Proben. Die Forscher prüfen nun ob anhand der gesteigerten Genaktivität Lungenkrebs besser diagnostiziert werden kann.

  • Pressemitteilung - 13.06.2012

    Halogene ‒ besonders die Elemente Chlor, Brom und Iod ‒ besitzen einzigartige Eigenschaften, mit denen sie die Interaktion zwischen Molekülen positiv beeinflussen können. Diese Wechselwirkungen werden mit dem Begriff „Halogenbrücken“ (engl.: „Halogen Bonding“) bezeichnet. Das Phänomen der Halogenbrücken ist seit Längerem im Bereich der Materialwissenschaften bekannt, hatte aber bisher wenig Bedeutung in den Lebenswissenschaften. Dabei können solche Halogenbrücken gerade auch die Erkennung von kleinen therapeutisch einsetzbaren Molekülen durch ihre biologischen Zielstrukturen beeinflussen.

  • Pressemitteilung - 13.06.2012

    Die Konstanzer Wissenschaftlerin Karin Betz hat in einer internationalen Kooperation mit dem Scripps Research Institute in Kalifornien (USA) als Erstautorin ihre Forschungsergebnisse in der internationalen Fachzeitschrift „Nature Chemical Biology“ veröffentlicht. Die 27-jährige Nachwuchswissenschaftlerin, die an der Graduiertenschule Chemische Biologie (KoRS-CB) der Universität Konstanz promoviert, stellt in ihrer Veröffentlichung mit Denis A. Mayshev aus den USA die Kristallstruktur einer DNA-Polymerase beim Einbau eines artifiziellen Basenpaares vor.

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