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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 03.06.2013

    Das Zusammenspiel von Proteinen und der RNA ist ein zentraler Faktor bei der Regulation der Genexpression. Durch den Einsatz von Proteinen mit maßgeschneiderten chemischen Funktionen können diese Protein-RNA-Wechselwirkungen gezielt beeinflusst und im Zellinneren untersucht werden. Der Chemiker Moritz Schmidt befasst sich im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universität Konstanz mit der Einführung solcher Funktionen in Proteine durch den Einbau von nichtnatürlichen Aminosäuren. Er hat eine Technik entwickelt, mit der über rotes Licht zeitlich und räumlich kontrolliert Proteine mit ihren RNA-Bindungspartnern verknüpft werden können.

  • Fachbeitrag - 31.05.2013

    Das Bakterium Rhodospirillum rubrum zieht schon seit Langem das Interesse von Biotechnologen auf sich. Denn es eignet sich unter anderem zur Herstellung großer Mengen von Farbstoffen. Nun untersuchen der Mikrobiologe Hartmut Grammel von der Hochschule Biberach und Wissenschaftler vom Magdeburger Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme ob man das Bakterium auch zur Fixierung von Kohlenstoffdioxid nutzen kann. Das Fernziel die zellfreie und energiearme Produktion organischer Wertstoffe mit Hilfe bakterieller CO2-verbrauchender Enzyme.

  • Fachbeitrag - 27.05.2013

    Der Begriff Autophagie kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie sich selbst essen. Im normalen Zellbetrieb fällt permanent störender Abfall an der beseitigt werden muss weil er sonst die wichtigen Abläufe behindert. Aber auch in Hungerzeiten verhält sich die Zelle im Kleinen wie der Körper im Großen Das System wird nicht sofort funktionsunfähig und stirbt sondern greift auf Reserven zurück. Und dies geschieht auf zellulärer Ebene durch Autophagie. Dr. Jörn Dengjel hat mit seiner Arbeitsgruppe am Zentrum für Biosystemanalyse ZBSA der Universität Freiburg neue regulatorische Mechanismen aufgedeckt wie solch ein zelluläres Recycling vonstattengeht.

  • Fachbeitrag - 27.05.2013

    Das 2011 eingeführte Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) soll zur Eindämmung der steigenden Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen führen und dabei eine Balance zwischen Innovation und Bezahlbarkeit von Medikamenten schaffen. Für die Pharmaindustrie bedeutet dies, dass der Zusatznutzen neuer Medikamente den Preis bestimmt. Auf Einladung des bodenseeweiten healthcare industry provider network (hipnet) berichteten Vertreter der Unternehmen Boehringer Ingelheim und SocraTec R&D GmbH über die Chancen von Innovationen seit dem AMNOG durch neue und optimierte Wirkstoffe in Medikamenten.

  • Fachbeitrag - 24.05.2013

    Mit vergleichsweise klobigen Messgeräten rücken Lebenswissenschaftler empfindlichen Zellen zu Leibe. Es sind riesige Pipetten oder Kanülen, die in ultrawinzige Strukturen wie Zellmembran oder Zytoplasma gestoßen werden, um Prozesse oder Reaktionen im komplexen zellulären Innenleben zu messen. Grobe Eingriffe dieser Art verletzen Zellen und beeinflussen Messergebnisse in schwer quantifizierbarer Weise. Der Ulmer Materialwissenschaftler Steffen Strehle will jetzt in einem interdisziplinären Verbundprojekt einen Bio-Nanosensor entwickeln und fertigen. Sein Ziel: den Life Sciences ein minimalinvasives Werkzeug an die Hand geben, das behutsam ins Zellinnere dringt und hochsensitive Messungen auf direktem Wege ermöglicht.

  • Pressemitteilung - 23.05.2013

    Mit ihrer Produktidee des innovativen Eiweißbrotes „Bugamino“ haben vier Studierende der SRH FernHochschule Riedlingen den dritten Platz beim bundesweiten Lebensmittelwettbewerb Trophelia erreicht.

  • Fachbeitrag - 22.05.2013

    Die „textile bio-based materials design challenge“ (tbdc) hat sich zum Ziel gesetzt über biobasierte Werkstoffe zu informieren, Akteure der textilen Wertschöpfungskette zu vernetzen und Projektideen anzustoßen. „Wir haben mit der tbdc einiges bewegt und unser Wissen erweitert “, sagte Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg, mit Blick auf die einjährige Challenge. „Aber das ist erst der Anfang, wir dürfen nicht aufhören zu strampeln.“

  • Pressemitteilung - 21.05.2013

    Das deutschlandweite E-Mentoringprogramm "CyberMentor" bietet Mädchen Möglichkeiten, neue Berufsfelder im MINT-Bereich kennen zu lernen und sich mit anderen interessierten Mädchen und Frauen auszutauschen. Ziel von "CyberMentor" ist es, Mädchen zu mehr MINT-Aktivitäten zu motivieren, ihnen umfassende Informationen über MINT-Studiengänge und -Berufe zu vermitteln und sie langfristig für MINT zu begeistern. Die nächste Mentoring-Runde startet im Oktober 2013. Anmeldeschluss ist der 1. September 2013.

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