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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 12.05.2014

    Wissenschaftler am BioQuant Heidelberg haben ein automatisches Partikel-Tracking entwickelt, das für zeitaufgelöste zwei- und dreidimensionale Mikroskopiebilddaten eingesetzt werden kann. In einem internationalen Wettbewerb wurde dieses leistungsfähige computergestützte Verfahren als weltweit beste Methode zur quantitativen lichtmikroskopischen Verfolgung der Positionen sich bewegender biologischer Partikel bewertet.

  • Fachbeitrag - 12.05.2014

    Aus deutschen Hähnen fließt Trinkwasser, frei von Krankheitserregern und bedenkenlos genießbar für den Menschen. Kein Lebensmittel ist für den Menschen wichtiger und wird - zumindest hierzulande - so gut kontrolliert. Dennoch ist Trinkwasser immer noch für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Nach aktuellen WHO-Zahlen (für 2011) fehlt 768 Millionen Menschen der Zugang zu keimfreiem Trinkwasser, worunter besonders die ländliche Bevölkerung in einigen ärmeren afrikanischen Ländern leidet. „DNA-Crack“ aus Ulm will diesen Missstand ändern.

  • Fachbeitrag - 12.05.2014

    Es reicht noch nicht, dass Bakterien ohnehin schon überall gedeihen, ja, sich sogar bisweilen recht wohl fühlen. Sie verharren in verschiedensten Umwelten, wo sonst nichts lebt, weil entweder Salzkonzentration oder Temperatur zu hoch sind oder es nur Schwefel zu fressen gibt. Obendrein machen sie zusätzlich noch jene Strategien zunichte, die sich die Natur ausgedacht hat, um andere Organismen vor ihren schädlichen Vertretern zu schützen. Die Fresszellen eines Wirtsorganismus benutzen eine beachtliche Palette von Stoffen, die eine Kolonisierung und Gewebeeinwanderung durch Bakterien verhindern sollen. Ein solcher Stoff ist die Itaconsäure. Doch es gibt offenbar einige Bakterien, so fand Dr. Ivan Berg mit seiner Arbeitsgruppe an der Universität Freiburg heraus, die mit dieser Säure durchaus etwas anzufangen wissen.

  • Fachbeitrag - 05.05.2014

    Die Konstanzer Chemiker Dr. Malte Drescher und Dr. Daniel Summerer haben gemeinsam eine innovative Methode zur magnetischen Proteinmarkierung entwickelt, die die Aufklärung von Proteinstrukturen im Zellinnern ermöglichen könnte. Dazu entwickelten die Forscher künstliche magnetische Aminosäuren, die bei der Biosynthese des Proteins direkt in der Zelle eingebaut werden. Die zum Patent angemeldete Methode könnte große Fortschritte in der Strukturbiologie mit sich bringen.

  • Fachbeitrag - 05.05.2014

    Textile Produkte zur Wundbehandlung werden heute zunehmend mit bioaktiven Funktionen gekoppelt. Insgesamt kommen immer mehr bioverträgliche und resorbierbare Hightech-Materialien am und im Körper zum Einsatz - therapeutisch, diagnostisch und sensorisch. An innovativen Produkten und Verfahren dafür arbeitet Michael Doser, Leiter der Biomedizin am ITV Denkendorf.

  • Pressemitteilung - 30.04.2014

    Biokompatible Funktionsmaterialien für die Medizintechnik Diagnostik und Umweltanalytik stehen im Fokus des neuen Projekthauses NanoBioMater das an der Universität Stuttgart am 25. April 2014 feierlich eröffnet wurde. Forscher aus Naturwissenschaften Materialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften werden darin künftig gemeinsam neuartige Biohybridmaterialien entwickeln. Drei Viertel der Fördermittel 750.000 Euro kommen von der Carl-Zeiss-Stiftung Stuttgart mit 250.000 Euro unterstützt die Universität Stuttgart den interdisziplinären Ansatz.

  • Fachbeitrag - 28.04.2014

    Bakterien liefern selbst den Schlüssel zu ihrer Bekämpfung. Neue Erkenntnisse über das Wachstum und die Interaktion zwischen unterschiedlichen pathogenen Keimen werden in der Mikrobiellen Genetik genutzt, um innovative Methoden und Wirksubstanzen zur Bekämpfung multiresistenter Stämme zu finden.

  • Fachbeitrag - 28.04.2014

    Fruchtfliegen verfügen über einen hervorragenden Geruchssinn, mit dem sie selbst kleinste Unterschiede in Duftgemischen erkennen können. Diese Fähigkeit hat sich eine Forschergruppe um den Konstanzer Neurobiologen Prof. Giovanni Galizia zunutze gemacht. Ihnen ist es gelungen, Krebszellen über ihren Geruch mit Hilfe von Fruchtfliegen von gesunden Zellen zu unterscheiden. Dieser herausragende Erfolg eröffnet viele Möglichkeiten für eine potentielle zukünftige olfaktorische Diagnose von Krebserkrankungen.

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