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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 04.11.2010

    Ein Protein, das als körpereigenes Alarmsignal wirkt, löst in bösartigen Hirntumorzellen eine noch unbekannte Art des Zelltods aus. Charakteristisch daran ist, dass die sterbenden Zellen riesige Mitochondrien bilden. Dies entdeckten Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Instituts für Pathologie der Universität Heidelberg. Gesunde Gehirnzellen dagegen sind resistent gegen diese Form des Zelltods - das Alarmprotein könnte daher möglicherweise die Behandlung gefährlicher Hirntumoren verbessern.

  • Fachbeitrag - 02.11.2010

    Multizelluläre Tumorsphäroide, kurz MCTS oder MTS genannt, werden schon seit den frühen siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts untersucht. MCTS sind kugelfömige Tumorzellaggregate, die einen Tumor in vitro als 3D-Modell darstellen. Mit Hilfe der MCTS und deren systembiologischer Modellierung soll die Untersuchung von Tumorerkrankungen und die Etablierung neuer therapeutischer Ansätze erleichtert werden.

  • Pressemitteilung - 01.11.2010

    Dr. Andriy Luzhetskyy wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg ist in das Nachwuchsforscherprogramm der Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen worden. Das Programm richtet sich an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Energie Erde und Umwelt Gesundheit Schlüsseltechnologien Struktur der Materie sowie Luftfahrt Raumfahrt und Verkehr. Sie erhalten ein Jahresbudget von mindestens 250.000 Euro über fünf Jahre.

  • Pressemitteilung - 01.11.2010

    Ein Virus kann eine Zelle infizieren, wenn es an der Zelloberfläche spezifische Andockstellen findet. Wie dieses Andocken auf atomarer Ebene funktioniert, hat nun eine internationale Forschergruppe unter Beteiligung Tübinger Biochemiker für das Polyomavirus JCV beschrieben. Dazu wurde die atomare Struktur dieses Virus erstmals entschlüsselt – und das Andocken und damit die Infektion gezielt unterbunden.

  • Pressemitteilung - 29.10.2010

    Die Max-Planck-Gesellschaft hat ihre Forschungsperspektiven für die kommenden Jahre definiert. Die Max-Planck-Direktoren Linda Partridge Köln Jens Beckert Köln und Robert Schlögl Berlin stellten drei Forschungsbereiche von besonderer gesellschaftlicher Relevanz vor - die Alterns- Wirtschafts- und die Energieforschung. Bei den MPG-Forschungsperspektiven 2010 spielen die Lebenswissenschaften eine zentrale Rolle. Etwa 15 der 36 ausgemachten Zukunftsthemen haben unmittelbar einen Bezug zu den Biowissenschaften.

  • Pressemitteilung - 29.10.2010

    Versuche, Sonnenenergie zu nutzen, sind bisher noch sehr ineffektiv. Wahre Meister in dieser Disziplin sind dagegen photosynthetische Pflanzen, Algen und Bakterien. Wie Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, gelang es ihnen, das photosynthetische Reaktionszentrum einer Purpur-Alge mit einem Quantenpunkt, einem anorganischen Nanokristall, als „Antenne“ zum Einfangen von Licht auszustatten.

  • Pressemitteilung - 29.10.2010

    Dem Zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) in Ulm stehen nach eigenen Angaben insgesamt vier Millionen potenzielle deutsche Blutstammzell-Spender zur Verfügung. Diese Spendenbereitschaft ist in Europa einmalig. Zum Vergleich: In Großbritannien sind rund 800.000 Menschen bereit, Blutstammzellen zu spenden und in Frankreich stehen fast 200.000 Spender zur Verfügung. Dabei stellt solch eine Spende für an Leukämie oder einer anderen bösartigen Bluterkrankung leidenden Patienten oftmals die letzte Chance auf Leben dar.

  • Pressemitteilung - 28.10.2010

    Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat die Schirmherrschaft für die Forscherstation, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung übernommen. Das Kompetenzzentrum ist ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und wird von der Physikdidaktikerin Professor Manuela Welzel-Breuer geleitet.

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