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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 12.03.2010

    Chronische Entzündungen fördern die Entstehung von Hautkrebs. Eine zentrale Rolle bei diesem Prozess spielt das Eiweiß RAGE, das in entzündetem Gewebe verstärkt aktiv ist. Diese Zusammenhänge und damit einen möglichen Ansatzpunkt für zukünftige Krebstherapien hat Dr. Christoffer Gebhardt, Assistenzarzt an der Universitäts-Hautklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Alexander Enk), entdeckt und ist dafür mit drei renommierten Preisen ausgezeichnet worden.

  • Pressemitteilung - 12.03.2010

    Der Knochenmarkkrebs Multiples Myelom kann einen guten Verlauf nehmen. Eine Abgrenzung der Patientengruppe mit einem geringen Risiko ist der Arbeitsgruppe um Dr. Jens Hillengaß in der Sektion Multiples Myelom der Medizinischen Klinik Heidelberg gelungen. Wichtiger Hinweis sind Tumorzell-Ansammlungen, sogenannte "fokale Läsionen" im Knochen und Knochenmark, deren Häufung auf ein höheres Risiko hinweist.

  • Pressemitteilung - 12.03.2010

    Das als "Todesbote" bekannte Signalmolekül CD95L löst nach Rückenmarksverletzungen im verletzten Gewebe eine Entzündung aus und verhindert dadurch die Heilung. Dies veröffentlichten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum in der Fachzeitschrift Immunity. Schalten die Forscher bei Mäusen CD95L aus, heilt das verletzte Rückenmark, und die Tiere erlangen bessere Beweglichkeit zurück. Auch in anderen Geweben fördert CD95L schädigende Entzündungsreaktionen. Wirkstoffe, die den Todesboten blockieren, könnten daher eine neue Behandlungsmöglichkeit bei schweren entzündlichen Erkrankungen darstellen.

  • Pressemitteilung - 11.03.2010

    Forschung, die sich erneut auszahlt: Gute Nachrichten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhielten jüngst klinische Forscher der Ulmer Uniklinik: Die Wissenschaftler der Klinischen Forschergruppe (KFO 167) gehen der Frage nach, wie eine fehlgesteuerte Regulation von Apoptose, dem programmierten Zelltod, zu Krankheiten führen kann. Die Ergebnisse ihrer Arbeit der ersten drei Jahre, die bereits mit rund drei Millionen Euro gefördert wurde, haben die Gutachter der DFG so sehr überzeugt, dass die Gruppe ihre Arbeit für weitere drei Jahre mit der Fördersumme von 4,4 Mio. Euro fortsetzen kann. Dies berichtet das Ulmer Uniklinikum.

  • Pressemitteilung - 11.03.2010

    Cellzome gibt eine zweite strategische Allianz im Bereich Autoimmunerkrankungen bekannt. Die neue Kooperation gewährt GlaxoSmithKline (GSK) den Zugang zu Cellzomes proprietärer Episphere™-Technologie für das neue und medizinisch viel versprechende Gebiet der Epigenetik. Epigenetische Mechanismen spielen unter anderem eine zentrale Rolle bei Autoimmunerkrankungen.

  • Pressemitteilung - 11.03.2010

    Auf der Clusterkonferenz 2010 diskutierten Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die Clusterpolitik der Zukunft. Daneben präsentierten ausgewählte Spitzencluster ihre Projekte und Visionen. Christian Tidona vertrat den Biotechnologie-Spitzencluster Rhein-Neckar (BioRN).

  • Pressemitteilung - 10.03.2010

    Die Europäische Kommission hat am 2. März grünes Licht für den Anbau der gentechnisch veränderten Industriekartoffel Amflora von BASF gegeben. Amflora soll für die Gewinnung einer (z. B. in der Papierproduktion einsetzbaren) Industriestärke genutzt werden. Diese innovative Technologie optimiert den Produktionsprozess und senkt den Verbrauch an Rohstoffen, Energie, Wasser und mit Erdöl hergestellten chemischen Produkten. Drei weitere Beschlüsse betreffen das Inverkehrbringen von Erzeugnissen aus genetisch verändertem Mais zur Verwendung als Lebens‑ und Futtermittel (nicht zum Anbau). Die Zulassungen der Europäischen Kommission gelten für zehn Jahre.

  • Pressemitteilung - 09.03.2010

    Zukunftsorientierte Produktinnovationen und mutige Forschungsprojekte braucht das Land in schwierigen Zeiten notwendiger denn je: Deswegen ist Science4Life besonders interessant für Existenzgründer. Im Rahmen des bundesweit größten branchenspezifischen Businessplan-Wettbewerbs werden Gründer von der Idee, über die Konzeption bis zur Realisation begleitet. Die zehn besten Gründerteams wurden jetzt auf der Zwischenprämierung in Berlin von den Schirmherren der Initiative, dem hessischen Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch und Dr. Matthias Urmann, Administrativer Leiter Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ausgezeichnet.

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