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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 13.08.2010

    Ein internationales Team unter Beteiligung des Forschers Francis Schwarze der Empa St. Gallen hat das komplette Erbgut des Gemeinen Spaltblättlings, Schizophyllum commune, entschlüsselt, einem weit verbreiteten Holz zersetzenden Pilz. Das Genom mit seinen rund 13.000 Genen, vor Kurzem in Nature Biotechnology publiziert, eröffnet Einblicke in die einzigartige Enzymmaschinerie, mit der der Weissfäuleerreger Holz schrittweise abbaut. Eine Fähigkeit, die sich Empa-Forscher Schwarze unter anderem zur Verbesserung der Klangeigenschaften von Geigenholz zunutze macht.

  • Pressemitteilung - 13.08.2010

    In Baden-Württemberg haben die Sommerferien begonnen; die Zeugnisausgabe ist vorüber und die diesjährigen Absolventen haben ihren Abschluss in der Tasche. Besonders freuen konnten sich auch in diesem Jahr wieder 25 Abiturienten über den MTZ®-BIOPRO Schülerpreis. An den beruflichen Gymnasien mit biotechnologischem Schwerpunkt wurde diese Auszeichnung bereits zum dritten Mal in Folge an die Jahrgangsbesten im Profilfach Biotechnologie verliehen.

  • Fachbeitrag - 09.08.2010

    Manchmal reicht eine Mutation, um ein Enzym dazu zu bringen, ein Substrat umzusetzen, das es bisher verschmäht hat. Es ist eine hohe Kunst, die richtige Aminosäureposition für die Mutation im Enzym zu finden und in bestmöglicher Weise zu verändern. Dann ist es sogar möglich, dem Enzym beizubringen, nur eine bestimmte Substratvariante umzusetzen oder nur eine bestimmte Produkt-Variante zu erzeugen. Die weiße Biotechnologie profitiert von dieser Selektivität.

  • Fachbeitrag - 09.08.2010

    Das Heidelberger Biotech-Unternehmen ELARA Pharmaceuticals entwickelt Wirkstoffe zur Behandlung von Krebskrankheiten, die sowohl den Hypoxie-Signalweg inhibieren als auch Apoptose induzieren. Der am weitesten fortgeschrittene Wirkstoffkandidat richtet sich gegen das Multiple Myelom, eine bösartige Erkrankung der Plasmazellen des Immunsystems.

  • Fachbeitrag - 09.08.2010

    Tübinger Bioinformatiker haben mit „BALL“ eine Software-Plattform entwickelt, die die Suche nach potenziellen Wirkstoff-Molekülen beschleunigt und vereinfacht. Mithilfe von Modellierungen und Simulationen am Computer können Modifikationen an den Molekülen durchgespielt werden, um sie in ihrer Funktion zu optimieren.

  • Fachbeitrag - 09.08.2010

    Das Unternehmen IBAM GbR Denzlingen hilft Industriekunden und Forschungseinrichtungen die biochemischen Angriffspunkte von potenziellen Arzneistoffen oder die Wirkungsmechanismen von Enzymen und Botenstoffen im Zentralen Nervensystem und anderen Geweben aufzuklären. Und sie untersucht mit Hilfe von modernen biochemischen Methoden die pharmazeutische Wirkung von Extrakten aus Heilpflanzen wie Johanneskraut Passionsfrucht oder Griechischem Bergtee.

  • Pressemitteilung - 09.08.2010

    Im Fach NwT vermitteln Gymnasien in Baden-Württemberg Wissen und Zusammenhänge aus Naturwissenschaft und Technik. Das Karlsruher Institut für Technologie unterstützt sie dabei, auf diese Weise Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe spannende Forschungs- und Arbeitsfelder schmackhaft zu machen: Vom Wintersemester 2010/11 an bildet das KIT Lehrkräfte für diesen Unterricht aus.

  • Fachbeitrag - 09.08.2010

    Rund 50 verschiedene Lysosomale Speicherkrankheiten LSD sind weltweit bekannt. Nur ein Dutzend ist bisher biochemisch und mikrobiologisch beschrieben. Prof. Dr. Michael Przybylski vom Steinbeis-Transferzentrum für Biopolymer-Analyse Proteomics an der Uni Konstanz hat in einem Projekt mit dem Biotech-Unternehmen Genzyme CEE Konstanz sowie der Uni Timisoara zwei hochempfindliche molekulare Methoden zur LSD-Erkennung durch Massenspektrometrie und Fluorimetrie entwickelt und für die klinische Diagnostik validiert.

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