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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 23.09.2013

    Bessere Heilungschancen für Krebspatienten mit der ganz individuellen, für jeden einzelnen optimierten Strahlendosis - das ist das große Ziel von Dr. Daniela Thorwarth, Sektionsleiterin der Biomedizinischen Physik in der Universitätsklinik für Radioonkologie in Tübingen. Die Wissenschaftlerin erhält dafür jetzt die hochdotierte Forschungsförderung des Europäischen Forschungsrates, den „ERC Starting Grant“. Mit Hilfe der Gelder soll die Tumorbehandlung wesentlich verbessert werden, ohne aber die Nebenwirkungen zu steigern.

  • Fachbeitrag - 23.09.2013

    Kalzium steuert als Botenstoff in den Zellkernen von Nervenzellen die Gentranskription der für das Langzeitgedächtnis erforderlichen Strukturveränderungen. Heidelberger Neurobiologen haben diesen Kern-Kalzium-Schalter bei der Taufliege Drosophila identifiziert und seine Funktion bei den Lern- und Gedächtnisleistungen der Fliege mit aufsehenerregenden Experimenten analysiert.

  • Fachbeitrag - 23.09.2013

    Eine Zelle hat theoretisch verschiedene Möglichkeiten sich zu entwickeln. Abhängig von bestimmten Signalmolekülen und deren Konzentration schlagen Zellen jedoch unterschiedliche Wege ein und entwickeln sich beispielsweise bei Drosophila zu einem Teil des Flügels eines Beins oder einer Darmzelle. Der Entwicklungsbiologe Dr. Giorgos Pyrowolakis von BIOSS Freiburg untersucht seit einigen Jahren mit großer Leidenschaft wie aus nur einem Signal viele verschiedene Zellschicksale induziert werden können. Er stößt dabei immer wieder auf Überraschungen.

  • Fachbeitrag - 16.09.2013

    „Was die Natur in Millionen Jahren macht, das machen wir in zehn Minuten." So beschreibt Henning Bockhorn vom Engler-Bunte-Institut am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein für den Energieversorger Energie Baden-Württemberg entwickeltes und patentiertes Verfahren, das Rest-Biomasse zu einer Art Braunkohle umwandelt. „Biomass steam processing“ (BSP) heißt das Verfahren, das derzeit in einer Pilotanlage beim Karlsruher Energieversorger optimiert wird.

  • Fachbeitrag - 16.09.2013

    Wie bringt man Biologie, Chemie, Physik und das Ingenieurwesen am besten zusammen? Indem man Lebensmitteltechnologe wird – findet Prof. Dr.-Ing. Jörg Hinrichs, der an der Universität Hohenheim das Fachgebiet Lebensmittel tierischer Herkunft sowie die Forschungs- und Lehrmolkerei leitet.

  • Fachbeitrag - 16.09.2013

    Die Sicherung der Weinqualität wird immer wichtiger, um auch im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Die bisher zur Qualitätsüberprüfung eingesetzten Verfahren sind aber oftmals sehr zeit- und kostenintensiv. Ebenso können mikrobielle Belastungen der Trauben, welche die Lebensmittelsicherheit gefährden könnten, nur unzureichend detektiert werden. Forscher der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg arbeiten nun gemeinsam mit der Universität Hohenheim an einem neuen Verfahren, um diese Schwierigkeiten zu beseitigen und die Qualitätsbewertung zuverlässiger zu machen.

  • Fachbeitrag - 09.09.2013

    An der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg entsteht ein Zentrum für die Translationale Forschung und Personalisierte Medizin, von dem neue Impulse für die Entwicklung neuer Therapieformen in Zusammenarbeit mit Partnern im In- und Ausland erwartet werden. Dazu gehört auch eine einzigartige, groß angelegte, grenzüberschreitende Forschungskooperation, das „French-German Advanced Translational Drug Discovery Center“.

  • Fachbeitrag - 09.09.2013

    Mit den modernen Methoden der Genomik, Proteomik und Metabolomik werden in immer kürzerer Zeit immer größere „Datenberge“ produziert. Um durch Mustererkennung daraus relevante Informationen zu gewinnen, sind spezielle mathematische und informatorische Verfahren gefragt. Der Tübinger Data-Mining-Spezialist Karsten Borgwardt entwickelt sie speziell für Anwendungen in den Lebenswissenschaften.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/standort/ausbildung/china/?block_82916size=8&%3Bblock_82916from=5104&block_82916from=1304