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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 03.08.2015

    Um den Fluss von Ionen durch Ionenkanäle in der Zellmembran zu messen, kommt klassischerweise die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Patch-Clamp-Technik zum Einsatz. Sie ermöglicht Untersuchungen zu verschiedenen Erkrankungen wie Epilepsie oder Migräne. Prof. Dr. Clemens Möller von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen arbeitet daran, diese Methode weiter zu optimieren und mit anderen biophysikalischen Messtechniken zu kombinieren.

  • Pressemitteilung - 30.07.2015

    Ein innovatives Netzwerk von mobilen Softwareanwendungen soll die Versorgungsstrategien in der medizinischer Behandlung analysieren und verbessern. Das Universitätsklinikum Freiburg beteiligt sich daran als erste Einrichtung in Deutschland mit einer App zum Kreuzbandriss.

  • Fachbeitrag - 27.07.2015

    Obwohl es für die Therapie von vielen Karzinomen Medikamente gibt, die das Zellwachstum hemmen, ist die Prognose für Patienten mit soliden Tumoren in den meisten Fällen bisher eher schlecht. Grund dafür ist, dass die Krebszellen die Blockade durch die Arzneimittel nach einiger Zeit einfach umgehen und dann ungehindert weiter wachsen können. Dabei wäre der Tumor durchaus verwundbar, wenn die Onkologen robustere Arzneimittel zur Hand hätten. Mit der Entwicklung solcher Krebsmedikamente beschäftigt sich Prof. Dr. Lars Zender, Oberarzt und Leiter der Sektion für Translationale Gastrointestinale Onkologie am Universitätsklinikum Tübingen, mit seinem Team. Eine erste Substanz zur Therapie des Leberzellkarzinoms konnte in präklinischen Mausmodellen bereits bestätigt werden und steht jetzt kurz vor der klinischen Phase.

  • Fachbeitrag - 27.07.2015

    Dr. Auguste van Poelgeest ist Gruppenleiterin für „Steuerungssysteme in der Medizintechnik“ in der Projektgruppe für Automatisierung in der Medizintechnik und Biotechnologie PAMB des Fraunhofer IPA. Die Ingenieurin erklärt im Interview mit Dr. Ariane Pott für die BIOPRO Baden-Württemberg, welche Rolle Automatisierungen in der Medizintechnik spielen und wie man mit dem Hardware-in-the-Loop-Verfahren die Entwicklungszeit für ein Produkt deutlich verkürzen kann.

  • Pressemitteilung - 23.07.2015

    Die regionalen Zeitungen geben es bekannt: Die Noten sind vergeben und erleichterte Gesichter lächeln in festlicher Kleidung in die Kameras. In Baden-Württemberg haben in den vergangenen Tagen tausende Schüler und Schülerinnen den höchsten deutschen Schulabschluss, das Abitur, erlangt. Neben dem Abschlusszeugnis erhalten 31 Abiturienten den MTZ-BIOPRO Schülerpreis. Die Auszeichnung ehrt hervorragende Leistungen im Fach Biotechnologie an Baden-Württembergs Biotechnologie-Gymnasien.

  • Fachbeitrag - 20.07.2015

    Dass sich mehrere Zellen gemeinsam als Gruppe bewegen und miteinander kommunizieren können, spielt eine große Rolle in vielen lebenswichtigen Prozessen. Etwa bei der Wundheilung oder der normalen Entwicklung von Embryonen. Dabei gibt eine Zelle als Führungszelle die Richtung der kollektiven Bewegung der Verfolgerzellen an. Wie eine solche Zellbewegung in der Gruppe funktioniert, erforscht der Biophysiker Joachim Spatz am Stuttgarter Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Nun hat er zusammen mit seinem interdisziplinären Forscherteam herausgefunden, dass für die Kommunikation der Zellen untereinander ein Protein namens Merlin zuständig ist. Es registriert in der Zelle, ob und in welche Richtung sich die Nachbarzelle bewegt.

  • Pressemitteilung - 20.07.2015

    Als erstes Branchennetzwerk in der Vierländerregion Bodensee ist BioLAGO von der Europäischen Cluster Exzellenz Initiative (ECEI) mit dem Bronze-Label für professionelles Management zertifiziert worden. BioLAGO unterstützt die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren für die Gesundheit in Bereichen wie Pharmazie, Medizintechnik, Diagnostik und Umweltschutz.

  • Fachbeitrag - 20.07.2015

    Eine der bösartigsten Krebserkrankungen ist das Leberzellkarzinom oder Hepatozelluläre Karzinom (HCC). Die Erkrankung entsteht aufgrund chronischer Schädigungen der Leber, meist hervorgerufen durch virus- oder alkoholbedingte Leberzirrhosen. Lebertumore gelten als schlecht therapierbar, aber es gibt Hinweise, dass sie im Körper eine Immunantwort auslösen. Diesen Effekt möchte Prof. Dr. Robert Thimme vom Universitätsklinikum Freiburg verstehen und ihn nutzen, um den Tumor mithilfe der körpereigenen Abwehr in Schach zu halten und eine Lebensverlängerung der Patienten zu erreichen. Dabei wird er von der Deutschen Krebshilfe unterstützt.

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