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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 20.10.2014

    Mit bahnbrechenden Arbeiten zur Vorbeugung und Behandlung des Schlaganfalls wurde Prof. Dr. Werner Hacke, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg, berühmt. Er ist der am häufigsten in wissenschaftlichen Fachartikeln zitierte Neurologe weltweit. Jetzt geht er in den Ruhestand, wird aber als erster Seniorprofessor der Heidelberger Medizin auch weiterhin forschen, lehren und klinische Studien zur Weiterentwicklung der Schlaganfall-Therapien leiten.

  • Fachbeitrag - 20.10.2014

    Erblich bedingte Erkrankungen der Netzhaut des Auges gibt es sehr viele verschiedene, da unterschiedliche Schritte des Sehvorganges betroffen sein können. Gemeinsam ist jedoch allen, dass momentan die einzige Chance auf dauerhafte Heilung in einer Korrektur des zugrundeliegenden fehlerhaften Gens besteht. Mit solchen Gentherapien für neurodegenerative Augenerkrankungen beschäftigt sich Prof. Dr. Mathias Seeliger mit seiner Arbeitsgruppe am Forschungsinstitut für Augenheilkunde des Universitätsklinikums in Tübingen. Die dort zusammen mit der LMU München entwickelten Techniken waren bei Mäusen bereits lebenslang erfolgreich. Bei einem ersten Krankheitsbild steht dieser Ansatz nun kurz vor der Anwendung beim Menschen in einer ersten klinischen Phase.

  • Fachbeitrag - 13.10.2014

    microRNAs sind nicht nur für die Genregulation von Bedeutung, ihre Expressionsmuster können auch Rückschlüsse über die Art und den Verlauf von Krebserkrankungen ermöglichen. Darum arbeitet die Sensovation AG zusammen mit Partnern aus Industrie und klinischer Forschung an einer automatisierten Plattform zur microRNA-Analyse, die microRNA-Muster schneller detektieren und auswerten kann. Das System soll dabei helfen, bestimmte Krebsarten in Zukunft besser zu erkennen, um die Therapie im Anschluss effizienter zu gestalten.

  • Fachbeitrag - 13.10.2014

    Am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg hat Sabine Sané auf der Basis ihrer Doktorarbeit ein Konzept entwickelt, wie Mikroschadstoffe im Abwasser abgebaut werden könnten und gleichzeitig das Abwasser als wertvolle Rohstoffquelle dienen könnte. Dafür bekam sie als eine von vier Forscherinnen und Forschern den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Huber Technology Preis „Zukunft Wasser“. Die Hauptrolle in ihrem Ansatz spielt ein Enzym, das vom Baum-Weißfäulepilz Trametes versicolor abgesondert wird: die Laccase. Diese soll sowohl einen Schadstoffabbau ermöglichen als auch die Leistung einer Biobrennstoffzelle erhöhen.

  • Fachbeitrag - 13.10.2014

    Nichtrauchen würde geschätzte 30 Prozent weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 90 Prozent weniger Lungenkrebsfälle allein bei Männern bringen. Argumente für das Aufhören gibt es genug. Aber viele Raucher schaffen es selbst bei hoher Motivation nicht so einfach. Deshalb gibt es professionelle Hilfe in Form von Verhaltens- und Pharmakotherapie. Die gerade aktualisierten Leitlinien setzen auf eine Kombination von beidem als wirkungsvollsten Ansatz.

  • Fachbeitrag - 13.10.2014

    In der forschenden Pharmaindustrie spielt das Data Mining bisher noch eine untergeordnete Rolle. Aber das wird sich in Zukunft ändern. Der explorativen Datenanalyse sagt Hans-Jürgen Lomp wachsende Bedeutung voraus. Der Mathematiker ist globaler Statistikleiter im Bereich Medizinischer Datenservice und Biostatistik des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG am Standort Biberach.

  • Pressemitteilung - 09.10.2014

    Nach dem Nobelpreis für Medizin 2008 an Harald zur Hausen erhält in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Forscher am DKFZ die höchste Auszeichnung der Wissenschaft: Professor Stefan Hell, Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie in Göttingen und gleichzeitig Abteilungsleiter am DKFZ, wurde für seine „Entwicklung hochauflösender Fluoreszenz-Mikroskopie“ heute mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.

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