Powered by
Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 03.03.2014

    Das Zentralnervensystem als Knotenpunkt des Nervensystems ist das vielleicht empfindlichste Organ das wir haben. Weil Giftstoffe seine Funktion massiv stören können ist das Gehirn von dem allgemeinen Blutstrom durch ein sehr effizientes Filtrationssystem die Blut-Hirn-Schranke isoliert. Der Schutz der daraus entsteht hat aber seine Kehrseite 98 Prozent der Arzneimittel kommen dort nicht an. Juniorprofessor Dr. Winfried Römer vom BIOSS Centre for Biological Signalling Studies der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg versucht sich körpereigene Mechanismen zunutze zu machen um die Blut-Hirn-Schranke auf nichtinvasive Art zu überwinden.

  • Fachbeitrag - 03.03.2014

    Man nehme: eigene Zellen des jeweiligen Patienten. In den zertifizierten Laboren der TETEC AG entsteht daraus biologischer Knorpelersatz für Gelenke und die Bandscheibe. Im Bereich Knieknorpel ist das Unternehmen nach eigener Aussage heute Marktführer. Das bietet dem zurzeit stark wachsenden Unternehmen eine gute Basis, um weitere Produkte für die Regenerative Medizin zu etablieren.

  • Fachbeitrag - 03.03.2014

    Eine 2012 veröffentlichte Studie der Leopoldina wies auf Grenzen der Bioenergie hin und wurde darum häufig als „Abrechnung“ mit der Bioenergie interpretiert. Der Mikrobiologe Prof. Dr. Bernhard Schink von der Universität Konstanz ist Mitglied der Leopoldina und war als Koordinator entscheidend an der Studie beteiligt. Entgegen der vorschnellen Interpretation befürwortet er die Nutzung der Bioenergie. Doch sieht er teilweise auch sinnvollere Einsatzmöglichkeiten für Biomasse. An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Konstanz sprach er über Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus der Studie.

  • Fachbeitrag - 27.02.2014

    Ein 3D-Drucker ist eine computergesteuerte Maschine, die schichtweise dreidimensionale Objekte aufbaut. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher 3D-Druck-Techniken, bei denen je nach Verfahren Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken oder Metalle als Druckmaterial eingesetzt werden. Im BioFabNet werden Werkstoffe für den 3D-Druck im Fused-Deposition-Modeling(FDM)-Verfahren entwickelt. Daher wird hier nur auf diese Art des 3D-Drucks genauer eingegangen.

  • Fachbeitrag - 27.02.2014

    In Zeiten des Klimawandels und steigender Rohölpreise gewinnen biobasierte Kunststoffe immer mehr an Bedeutung. Zudem ist die Nachfrage nach Werkstoffen mit neuen Eigenschaften groß. Da sich das Materialspektrum für den 3D-Druck im Schmelzschichtverfahren bislang auf wenige Werkstoffe beschränkt, werden im BioFabNet neue (teil-)biobasierte Filament-Materialien auf Basis verfügbarer Rohpolymere entwickelt.

  • Fachbeitrag - 24.02.2014

    Der Zellzyklus, bestehend aus der Inter- und Mitosephase, bildet die Grundlage für Wachstum und Fortpflanzung aller Eukaryonten. Zahlreiche Kontroll- und Regulationsmechanismen stellen dabei sicher, dass die Aufteilung der Chromosomen synchronisiert mit der Ausbildung der beiden Tochterzellen erfolgt, also beispielsweise die beiden Tochterzellen erst dann beginnen sich abzuschnüren, wenn die Chromosomen weit genug voneinander getrennt wurden. Professor Dr. Thomas Mayer von der Universität Konstanz untersucht mit Methoden der Chemischen Biologie Zellzyklus-Proteine auf ihre Funktion. Seine Erkenntnisse können zukünftig zum besseren Verständnis beitragen, warum viele Kontrollmechanismen bei Krebszellen gestört sind.

  • Fachbeitrag - 24.02.2014

    Neue Biomaterialien sind in aller Munde - besonders in der Abteilung „Orale Biotechnologie“, die im Jahr 2008 an der Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg ins Leben gerufen wurde. Der Laborleiter, Prof. Dr. Thorsten Steinberg, verfolgt einen aus der klinischen Anwendung heraus inspirierten Ansatz. Dieser zielt auf die Entwicklung von wundheilungsunterstützenden Biomaterialkonzepten ab. Hier kommt man um die Grundlagenforschung nicht mehr herum, vor allem, wenn es darum geht, die erforderlichen Parameter einer Wohlfühlumgebung des Zielgewebes zu ermitteln. Diese sollen direkt in die Entwicklung von geeigneten Biomaterialien zur Deckung von Defekten in der Mundschleimhaut oder der Cornea fließen sollen.

  • Fachbeitrag - 20.02.2014

    Der durch Forschungen über HIV/AIDS international renommierte Heidelberger Virologe Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich klärt über Viren und die von ihnen ausgehenden Gefahren auf. Nicht exotische „Killerviren“ stellen für uns die eigentliche Bedrohung dar, sondern altbekannte Infektionen: Die Masern breiten sich durch die Impfmüdigkeit breiter Bevölkerungskreise wieder aus; die echte Grippe fordert jährlich viele Todesopfer; AIDS ist noch nicht besiegt. Viren sind jedoch auch wesentliche Bestandteile der Umwelt, und wichtige Elemente unseres Genoms stammen von Viren ab.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/standort/ausbildung/china/?block_82916size=8&block_82916from=1136