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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Pressemitteilung - 28.10.2009

    Eine Jury aus vier hochkarätigen IT-Entscheidern hat auf dem 8. Heidelberger Innovationsforum am 20. Oktober 2009 die beste Business-Idee ausgewählt. Sieger wurde Prof. Christoph Cremer vom Kirchhoff Institut für Physik in Heidelberg. Für seine Idee erhielt er den bwcon Award "Best Business Idea" der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected. Die Innovation: Das derzeit weltweit schnellste Lichtmikroskop für die dreidimensionale Analyse ganzer Zellen im Nanometerbereich. Es überwindet bisher als sicher gehaltene Grenzen der Auflösung in der Mikroskopie.

  • Fachbeitrag - 28.10.2009

    Der Echte und der Falsche Mehltau zerstören ganze Weinernten. Als Alternative zu äußeren Bekämpfungsmaßnahmen durch Fungizide versuchten Züchter schon vor mehr als hundertfünfzig Jahren, natürliche Widerstandskräfte ihrer Pflanzen durch Kreuzungen mit pilzwiderstandsfähigen Rebtypen zu stärken. Die meisten gaben bald auf – nur einige wenige, unter anderem vor allem auch die Biologen vom Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg, glaubten an einen Erfolg. Heute ist das Referat für Resistenz- und Klonzüchtung unter der Leitung von Dr. Volker Jörger europaweit führend, was pilzwiderstandsfähige Rebsorten anbelangt. Und es ist offen für Kooperationen mit Molekularbiologen oder der Industrie.

  • Fachbeitrag - 27.10.2009

    Die erste gentechnisch veränderte Zierpflanze, die man weltweit kaufen konnte, ist eine in Australien entwickelte blaue Nelke. Das in Stuttgart ansässige Unternehmen Ornamental Bioscience GmbH verfolgt mit dem gleichen Ansatz jetzt sehr viel praktischere Ziele – denn Wasser sparende Sommerblumen und tropische Pflanzen, die auch der Kälte trotzen, liefern nicht nur dem Kunden handfeste Vorteile.

  • Fachbeitrag - 27.10.2009

    Unter dem Titel Open Campus öffnete die Hochschule Albstadt-Sigmaringen ihre Pforten für die breite Öffentlichkeit. Erstmals konnte der im Frühjahr fertiggestellte Neubau der Fakultät Life Sciences bewundert werden. Das Studium wird durch den Neubau noch praxisbezogener.

  • Fachbeitrag - 27.10.2009

    Datenbanken sind klassische Werkzeuge, um Computerdaten zu erfassen, zu verwalten und tabellarisch darzustellen. Die Tübinger Hölle & Hüttner AG hat mit den H-Maps eine völlig neue Lösung entwickelt: eine semantische Wissensmatrix, die Informationen assoziiert und als übersichtliche Netzwerke darstellt. Der Nutzer erhält schnell einen Überblick und erkennt neue Zusammenhänge.

  • Fachbeitrag - 27.10.2009

    Dass sich eine wissenschaftliche Karriere nicht immer generalstabsmäßig planen lässt, weiß Professor Dr. Jürgen Bauer aus eigener Erfahrung. Der Tübinger Dermatologe hat sich allerdings nie gescheut, zum Erreichen seiner Ziele auch mal ungewöhnliche Entscheidungen zu treffen. Entsprechend breit ist auch das Spektrum seiner bisherigen Forschungsaktivitäten – standen anfangs noch klinisch-epidemiologische Aspekte der Melanom-Entstehung im Vordergrund, so beschäftigt sich Bauer inzwischen vor allem mit den molekulargenetischen Ursachen des schwarzen Hautkrebses.

  • Pressemitteilung - 27.10.2009

    Für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur mikroskopischen Darstellung bei grundlegenden Prozessen der Embryonalentwicklung erhalten der Entwicklungsbiologe Prof. Dr. Jochen Wittbrodt von der Universität Heidelberg und der Biophysiker Dr. Ernst Stelzer vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) den HMLS Investigator Award: Der mit 200.000 Euro dotierte Forschungspreis der Heidelberger Molekularen Lebenswissenschaften (HMLS) wird von der Fakultät für Biowissenschaften, der Medizinischen Fakultät Heidelberg, dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem EMBL vergeben. Die Initiative HMLS ist Teil des Zukunftskonzeptes, mit dem die Ruperto Carola in der Exzellenzinitiative gefördert wird.

  • Pressemitteilung - 27.10.2009

    Mediziner unterscheiden über 100 verschiedene Arten von Hirntumoren. Die exakte Diagnose ist oft schwierig, da in der Regel nur winzige Mengen Tumormaterial zu Verfügung stehen. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Universität Heidelberg entwickelten einen diagnostischen Antikörper, der hochspezifisch ist für die charakteristische Veränderung eines Enzyms, die zwei gefährliche Arten von Hirntumoren kennzeichnet. Der Antikörper verspricht einfachere und genauere Diagnosen und erlaubt darüber hinaus auch eine Verlaufsprognose der Erkrankung.

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