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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 02.06.2016

    Zellen besitzen ihre eigene Sprache, mit der sie sich untereinander verständigen können. Nur so können sie miteinander intakte Gewebe formen und ihren spezifischen Körperfunktionen nachkommen. Sind diese Signalwege gestört, entgleist der normale Stoffwechsel und Krankheiten können entstehen. Viele einzelne Vokabeln der Zellsprache sind bereits bekannt: Signalmoleküle, die an passende Rezeptoren binden und dadurch chemische Reaktionen im Zellinnern auslösen. Wie diese Vokabeln aber im größeren Kontext einer „Zellgrammatik“ zu Sätzen zusammenwirken, weiß man bislang noch nicht. Nun haben Forscher des KIT eine Methode entwickelt, mit der sie die Grammatik der Zellsignale entschlüsseln können.

  • Pressemitteilung - 01.06.2016

    Mit fast zehn Millionen Euro Fördergeldern können Ulmer Leukämieforscher ihre internationale Vorreiterrolle weiter ausbauen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat kürzlich mitgeteilt, dass sie den hocherfolgreichen Sonderforschungsbereich 1074 „Experimentelle Modelle und klinische Translation bei Leukämien“ auch in den kommenden vier Jahren fördert.

  • Fachbeitrag - 30.05.2016

    Die Welt der Mikroorganismen ist größtenteils noch unbekannt. Forscher wie Kai Sohn vom Fraunhofer IGB verstehen sie immer besser, indem sie ihr komplettes Erbgut entschlüsseln und analysieren. In der mikrobiellen Fundgrube stöbern nicht nur Biotechnologen, sondern auch Pharmakologen auf der Suche nach neuen Enzymen. Und Ärzte erhoffen sich schnellere Diagnoseverfahren für Infektionskrankheiten.

  • Fachbeitrag - 30.05.2016

    HealthOn ist eine Informations- und Bewertungsplattform für Gesundheits- und Medizin-Apps in Deutschland. Die Pharmazeutin Dr. Ursula Kramer bloggt auf www.healthon.de seit 2011 über Gesundheits- und Medizin-Apps. Die Expertin für Gesundheitskommunikation möchte Verbrauchern und Patienten, aber auch Ärzten und Apothekern helfen, sich im Dschungel der Apps zu orientieren. Mittlerweile hat sie mit ihrem Team schon weit über 6.000 Apps analysiert.

  • Fachbeitrag - 30.05.2016

    Mit chemischen Modellsystemen werden die Prozesse der pflanzlichen Fotosynthese erforscht – mit dem Ziel, das Sonnenlicht als Quelle für den Energiebedarf der Zukunft zu erschließen. Jetzt haben Ulmer Wissenschaftler ein „künstliches Blatt“ auf der Basis eines Manganvanadiumoxid-Katalysators entwickelt. Damit können sie eine entscheidende Reaktion der Fotosynthese, die fotokatalytische Oxidation von Wasser zu molekularem Sauerstoff, nachvollziehen und gegebenenfalls optimieren.

  • Pressemitteilung - 30.05.2016

    Am 12. Mai 2016 hat die WHO eine Empfehlung für einen Tuberkulose-Schnelltest der Firma Hain Lifescience GmbH veröffentlicht. Damit lässt sich der Nachweis von resistenten TB-Erregern beschleunigen und die Medikation der Patienten zeitnah und individuell anpassen. Darüber hinaus werden die Chancen auf einen Behandlungserfolg erhöht.

  • Pressemitteilung - 27.05.2016

    Nach knapp vierjährigen Verhandlungen haben das Europäische Parlament und der Europäische Rat am 25. Mai 2016 einen Kompromiss bei der neuen Medizinprodukteverordnung verkündet. Erklärtes Ziel der neuen Verordnung ist die Gewährleistung der Sicherheit bei gleichzeitiger, schneller Versorgung der Patienten mit innovativen Medizinprodukten. Auch wenn die konkreten Inhalte der Verhandlungsergebnisse derzeit noch nicht vorliegen, wird die neue Verordnung eine komplexe Regulierung für die Branche bringen, mit maßgeblichem Einfluss auf die Industrie und den Patientenschutz.

  • Pressemitteilung - 25.05.2016

    80 Teilnehmer aus IT, Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft arbeiteten beim „Life Science meets IT Hackathon“ vom 20. bis 22. Mai 2016 gemeinsam an gesundheitsbezogenen Herausforderungen. Die Heidelberger Marsilius-Arkaden wurden für 54 Stunden zum interdisziplinären Entwicklungszentrum. Ministerin Theresia Bauer lobte den engagierten Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung.

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