Powered by
Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 04.12.2015

    Wie die Datenverarbeitung in der Netzhaut funktioniert und welche visuellen Signale dabei entstehen, erforscht Dr. Philipp Berens am Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience der Universität Tübingen anhand von Computermodellen gemeinsam mit experimentell arbeitenden Wissenschaftlern der Universitäts-Augenklinik. Nun wurde der Bioinformatiker mit dem Bernstein Preis des BMBF ausgezeichnet.

  • Fachbeitrag - 02.12.2015

    Zuckertests zeigen, dass es zu einer Veränderung der fetalen Hirnantwort kommt, nachdem die Mutter Glucose zu sich genommen hat. Dabei ist die Hirnantwort bei Kindern von Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes eine andere als bei Kindern von Müttern ohne Schwangerschaftsdiabetes. Die Zusammenhänge erforschen Tübinger Wissenschaftler mithilfe der Magnetenzephalographie um die Insulin-Wirkung auf das Gehirn zu untersuchen.

  • Fachbeitrag - 01.12.2015

    Moderne IT-Lösungen und die digitale Vernetzung von Geräten und Arbeitsprozessen durchziehen heute viele Lebensbereiche. Auch vor dem klinischen Umfeld macht diese Entwicklung nicht halt. Das Verbundprojekt InnOPlan, das von der KARL STORZ GmbH & Co. KG in Tuttlingen koordiniert wird, setzt sich mit der datengestützten Prozessoptimierung im Operationssaal auseinander.

  • Fachbeitrag - 30.11.2015

    Dr. Bianca Hermann ist auf Multihäm-Enzyme spezialisiert und untersucht deren Aufbau und Reaktionsmechanismus an der Universität Freiburg. Die Forscherin fand anhand der Kristallstruktur heraus, warum ein bestimmter bakterieller Enzymkomplex schwefelhaltige Substanzen wie Sulfite bis zu hundertmal schneller reduzieren kann als andere. Industrielle Entschwefelungsprozesse könnten so eventuell mithilfe der Mikroorganismen vereinfacht oder beschleunigt werden.

  • Pressemitteilung - 27.11.2015

    Für ihre Doktorarbeit an der Universität Stuttgart wurde die IGB-Wissenschaftlerin Dr. Svenja Hinderer am 26. November 2015 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Mit einem modifizierten Elektrospinnverfahren gelang es Hinderer einen Herzklappenersatz herzustellen, dessen strukturelle, mechanische und biochemische Eigenschaften denen natürlicher Taschenklappen sehr nahe kommen – und der im Kinderherzen mitwachsen könnte.

  • Fachbeitrag - 26.11.2015

    Die Chemikerin Prof. Dr. Chrystelle Mavoungou lehrt an der Biberacher Fakultät für Biotechnologie „Regulatory Affairs“ und pharmazeutische Qualität. In der öffentlichen Wahrnehmung mögen das eher spröde Pharma-Themen sein. Studierende und Nachwuchsforscher der Pharmazeutischen Biotechnologie erfahren indes rasch, dass sie damit in den Kern der Arzneimittelforschung vordringen.

  • Fachbeitrag - 24.11.2015

    Rund zwei Drittel aller Menschen tragen das JC-Polyomavirus in sich. Das normalerweise harmlose Virus kann bei immungeschwächten Patienten die körpereigene Abwehr austricksen und eine tödliche Gehirninfektion auslösen. Ein internationaler Forscherverbund hat nun einen Weg gefunden, das Immunsystem wieder scharf zu machen, um das Virus zu bekämpfen.

  • Fachbeitrag - 23.11.2015

    Pflanzen besitzen einen ausgeklügelten Abwehrmechanismus, um Schädlinge aller Art abzuschrecken. Nun fand das Forscherteam um Dr. Gabriel Schaaf vom ZMBP der Universität Tübingen heraus, dass diese Immunantwort dem angeborenen Immunsystem von Mensch und Tier möglicherweise noch ähnlicher ist als lange Zeit gedacht.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/standort/ausbildung/china/?block_82916size=8&block_82916from=720