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Förderung

Stipendium für einen Forschungsaufenthalt für Biowissenschaftler in China

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt Stipendien für einen Aufenthalt von drei bis sechs Monaten an einer Universität, einem Institut der Chinesischen Akademie der Wissenschaften oder in einem Industrieunternehmen, vorzugsweise in Shanghai oder Jiangsu. Das Programm richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden oder Postdocs deutscher Staatsangehörigkeit an baden-württembergischen Hochschulen. Bewerbungen für Industriepraktika von drei bis sechs Monaten im Rahmen von Studiengängen baden-württembergischer Hochschulen sind ebenfalls möglich.


Berichte ehemaliger Stipendiaten

  • Fachbeitrag - 04.05.2015

    Dass es Auswirkungen für unsere Umwelt und die Bevölkerung haben könnte, wenn man zur Therapie eines Tennisarms Diclofenac zu sich nimmt, darüber machen sich Arzt und Patienten verständlicherweise kaum Gedanken. Leider ist Diclofenac jedoch einer der Arzneistoffe, die vermehrt in den Fließgewässern Europas gefunden werden. Der Einbau neuer Reinigungsverfahren in den Kläranlagen soll Abhilfe schaffen.

  • Fachbeitrag - 04.05.2015

    Im Schüttelkolben startet irgendwann jeder biotechnische Produktionsprozess, ehe er schrittweise hochskaliert und schließlich in kubikmetergroßen Fermentern tonnenweise Plattformchemikalien oder Biotreibstoffe für den Markt liefert. Das theoretische Rüstzeug in Vorlesungen und die praktische Übung im Labor vermittelt Prof. Dr. Sybille Ebert ihren Studierenden an der Hochschule Biberach. Seit Sommer 2013 bekleidet die studierte Chemikerin und Mathematikerin die Stiftungsprofessur Prozesstechnik in der Biotechnologie im Bachelor-Studiengang Industrielle Biotechnologie.

  • Pressemitteilung - 29.04.2015

    Die cytena GmbH mit Sitz in Freiburg ermöglicht mit dem Laborgerät cy-Clone die Separation von Einzelzellen. Durch ein Konsortium bestehend aus einem Privatinvestor und dem High-Tech Gründerfonds wurde nun eine Seedfinanzierung mit insgesamt 1,1 Mio. Euro ermöglicht. Das Team der cytena GmbH wird dieses Kapital vorrangig für den Produktlaunch sowie zum Ausbau der Vertriebsorganisation verwenden.

  • Fachbeitrag - 27.04.2015

    Professor Martin Wabitsch erforscht seit Langem an der Universitätsklinik Ulm die genetischen Ursachen der Fettleibigkeit (Adipositas). Die klinisch folgenreiche Entdeckung einer weiteren Ursache für diese komplexe Krankheit bescherte ihm jüngst einen Artikel im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine. Bei aller Freude über den international gewürdigten Erfolg - in Deutschland verweigern Gesundheitsministerium und Kassen der Krankheit die Anerkennung, anders als Weltgesundheitsorganisation und wissenschaftliche Fachgesellschaften.

  • Pressemitteilung - 24.04.2015

    Der menschliche Körper ist eine Fundgrube für bisher unbekannte Wirk- und Hemmstoffe. Nun haben Wissenschaftler um die Ulmer AIDS-Forscher Professor Jan Münch und Dr. Onofrio Zirafi ein körpereigenes Peptid isoliert, das die Infektion mit HIV-1 blockiert, indem es an einen bestimmten Rezeptor auf der Zelloberfläche bindet. Diese Erkenntnis könnte nicht nur die HIV-Therapie verbessern. Eine fehlerhafte Signalgebung über diesen Zellrezeptor ist auch mit Erkrankungen wie Krebs, chronischen Entzündungen oder Asthma assoziiert.

  • Fachbeitrag - 23.04.2015

    Mess- und Prozessdaten im Gesundheitsbereich müssen häufig noch nach Jahrzehnten zur Auswertung verfügbar sein, was mit hohem Aufwand verbunden ist. Große Unternehmen lösen das mit intensivem IT-Einsatz, der für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) zumeist nicht möglich ist. Im geförderten Projekt ‘eArchiving‘ haben Hochschulen und Unternehmen gemeinsam mit den Netzwerken BioLAGO und bwcon Lösungsansätze für eine sichere, ressourcensparende und GxP-konforme elektronische Langzeitarchivierung von Daten für KMU im Bereich Lebenswissenschaften erarbeitet. Im Austausch mit Anwendern wurde deutlich, dass insbesondere eine intelligente Verknüpfung von Daten gefragt ist.

  • Pressemitteilung - 23.04.2015

    Ein praxisnahes Thema, ein Tisch, darauf ein selbst gebautes Modell und daneben eine Infopaneele. Die BIOPRO Baden-Württemberg hat gezeigt, dass man auf einer Megamesse wie der "Hannover Messe" auch mit einfachen Mitteln Interesse wecken und internationale Kontakte über Europa hinaus knüpfen kann.

  • Fachbeitrag - 22.04.2015

    Die AIDS verursachenden HI-Viren werden bevorzugt in aktive Genbereiche der Wirtszelle eingebaut, die sich in unmittelbarer Nähe der Kernporen befinden. Wie ein Forscherteam des Universitätsklinikums Heidelberg in Zusammenarbeit mit Kollegen in Italien nachgewiesen hat, wird dieser Einbau durch Komponenten der Kernporen dirigiert. Diese Befunde sind ein wesentlicher Schritt zum Verständnis der Mechanismen, wie sich HI-Viren im Zustand der Latenz im Zellkern verstecken und für Medikamente nicht angreifbar sind.

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