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BMBF fördert Medizinisches Zentrum in Freiburg

Für die enge Verknüpfung von exzellenter klinischer Forschung und Patientenversorgung wird das Freiburger Zentrum für chronische Immundefizienz (CCI) künftig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Das Zentrum gehört zu den Gewinnern im BMBF-Wettbewerb zu Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren und erhält in den nächsten fünf Jahren bis zu 25 Millionen Euro. Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte am Freitag: "Wir wollen Forschungsergebnisse schnell zum Wohl der Patientinnen und Patienten nutzen. Dazu tragen die Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren bei. Freiburg zeigt hier einen hervorragenden Weg."

Die Stärke des Freiburger Zentrums liegt in der intensiven Zusammenarbeit von Universitätsklinikum, Medizinischer und Biologischer Fakultät der Universität Freiburg sowie dem Max-Planck-Institut für Immunbiologie. Gemeinsam erforschen sie die Vielfalt der chronischen Erkrankungen bei denen das Immunsystem nur unzureichend arbeitet (Immundefizienz). Ziel ist es, die individuelle Versorgung der betroffenen Patienten zu verbessern. Hierzu zählen etwa das Verkraften einer Krebstherapie oder die erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. Oftmals ist eine Diagnose in diesem Krankheitsbereich sehr schwer. Das neue Freiburger Zentrum gibt jedoch vielen Patienten die Hoffnung, demnächst eine konkrete Diagnose zu erhalten und von neuen Behandlungsmöglichkeiten zu profitieren. Auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs bietet das Freiburger Zentrum attraktive Berufsperspektiven.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung - 09.05.2008
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/bmbf-foerdert-medizinisches-zentrum-in-freiburg