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BMBF-Studie "Innovationshürden für die Medizintechnik"

Für innovative Medizintechnik in Deutschland bestehen keine gravierenden Hürden. Das ist das wichtigste Ergebnis einer neuen Studie, die das BMBF anlässlich der Medizinmesse Medica im November 2008 veröffentlicht hat.

Die Studie legt erstmals eine umfassende und systematische Analyse von Innovationshürden beim Transfer medizintechnischer Neuheiten in den deutschen Markt und in die Gesundheitsversorgung vor.
Medizintechnikprodukte (Foto: BVMed)
Medizintechnikprodukte (Foto: BVMed)
Dazu wurden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft befragt und so die gesamte medizintechnische Wertschöpfungskette von der Idee bis zur Vermarktung des jeweiligen Produkts untersucht. Das Innovationsklima wird auch im internationalen Vergleich überwiegend als zufriedenstellend bis gut beurteilt.
Gleichwohl gibt es zwei Phasen in der Entwicklung eines Medizinproduktes, die die befragten Experten als schwierig einschätzen: erstens die klinische Forschung und Validierung einer innovativen Medizintechnologie, das heißt die Überprüfung des medizinischen Nutzens. Zweite Hürde ist die Überführung in die Kostenerstattung durch die Gesetzliche Krankenversicherung und damit in die breite Gesundheitsversorgung. Mit der Hightech-Strategie will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Forschungsergebnisse schneller in neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen umgesetzt werden.
Für das Innovationsfeld Medizintechnik liefert die jetzt vorgelegte Studie, die im Auftrag des BMBF federführend vom VDI/VDE Innovation und Technik erarbeitet wurde, wichtige Impulse für künftige Weichenstellungen.

Eine kurze Zusammenfassung der Studie sowie die komplette Studie "Identifizierung von Innovationshürden für die Medizintechnik" finden Sie in den folgenden PDFs.
Quelle: BMBF - 18.11.08
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/bmbf-studie-innovationshuerden-fuer-die-medizintechnik