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Förderprogramm "Zellbasierte, regenerative Medizin"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt die Richtlinien zur Förderung der "Zellbasierten, regenerativen Medizin" bekannt.

Viele Krankheiten gehen mit der Zerstörung einzelner Zelltypen oder Gewebe bzw. ganzer Organe einher. Obwohl das Spektrum der hier anwendbaren, etablierten medizinischen Verfahren sehr groß ist, ist in vielen Fällen keine Heilung zu erreichen und oft sind mit der Behandlung gravierende Nebenwirkungen verbunden. Auch die deutlich gewachsenen Möglichkeiten der Transplantationsmedizin können u.a. aufgrund des Mangels geeigneter Spenderorgane nur bei einem Teil der betroffenen Patienten genutzt werden.

Es ist vorgesehen, eine begrenzte Zahl international wettbewerbsfähiger, interdisziplinärer Forschungsverbünde zu fördern, in denen sich klinische und experimentelle Arbeitsgruppen aus universitärer, außeruniversitärer und ggf. industrieller Forschung zusammenschließen. Dabei soll klinische Forschung mit experimenteller grundlagennaher Forschung und methodisch/technischer Weiterentwicklung kombiniert werden mit dem Ziel, die biologische Funktion geschädigter Gewebe oder ganzer Organe durch zellbasierte Regeneration wiederherzustellen bzw. zu verbessern oder Ersatzgewebe oder ganze Ersatzorgane zu generieren. Verbundvorhaben können sich etwa mit folgenden Themen befassen: Stammzellen, ihre Differenzierung und Immuneigenschaften, Tiermodelle, strukturgebendes Basismaterial oder Harmonisierung und Standardisierung.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF seinen Projektträger im DLR beauftragt. Vorhabensbeschreibungen können ab sofort bis spätestens 14. April 2008 beim Projektträger auf dem Postweg eingereicht werden.

Quelle: BMBF - 23.01.08
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/foerderprogramm-zellbasierte-regenerative-medizin