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Gewinnsprung bei Hartmann

Die in Heidenheim ansässige Hartmann Gruppe hat auch im ersten Halbjahr 2008 ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Das Unternehmen meldet ein Umsatzplus von 7,4 Prozent auf 678,5 Mio. Euro und einen Gewinnsprung um 22 Prozent auf 22,5 Mio. Euro.

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Für die guten Zahlen verantwortlich ist nach Unternehmensangaben das medizinische Kerngeschäft mit den drei Bereichen OP-, Wund- und Inkontinenzmanagement, in dem der Umsatz im Vorjahresvergleich um 8,5 Prozent zulegte. Am stärksten wuchs das OP-Geschäft, das im Vorjahresvergleich um 13,8 Prozent auf 105,8 Mio. Euro zulegte. Auch das Wundmanagement steigerte seine Umsatzerlöse um 8,4 Prozent auf 204,4 Mio. Euro, der dritte Kernbereich Inkontinenz legte beim Umsatz um 6,5 Prozent auf 252,4 Mio. Euro zu.

Weiteres Wachstum eingeplant

Ansicht des Verwaltungsgebäudes am Stammsitz in Heidenheim (Foto: Hartmann AG)
Zum 30. Juni 2008 lag der Anteil der medizinischen Kernsegmente am Gesamtumsatz bei fast 83 Prozent. Auch für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Hartmann Gruppe mit einem „deutlichen Umsatzwachstum in den medizinischen Kernsegmenten“.

Zur Hartmann-Gruppe gehören 18 deutsche und 65 ausländische „Töchter“ der Paul Hartmann AG. Das Unternehmen ist in 35 Ländern mit eigenen Gesellschaften vertreten und beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter. Mehr als die Hälfte des Umsatzes erzeugt Hartmann in Europa, ein Drittel in Deutschland.

Mehrheitseigner ist seit Januar die Schwenk-Gruppe des Ulmer Zement-Unternehmers Eduard Schleicher, der wiederum verwandtschaftliche Bande mit der Familie Merckle hat.

Quelle: Pressemitteilung Hartmann AG - 15.08.08/04.02.08 (P, wp, 20.08.08)
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/gewinnsprung-bei-hartmann