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Gute Plätze für baden-württembergische Universitäten im QS-Ranking

Die Universität Heidelberg belegt mit Rang 50 den ersten Platz der deutschen Universitäten im QS World University Ranking 2013 und auch weitere baden-württembergische Universitäten schneiden gut ab. Das von dem Unternehmen Quacquarelli Symonds seit 2004 veröffentlichte Ranking zählt zu einem der weltweiten, einflussreichsten Rankings.

Die Universität Heidelberg belegte Platz 50 im QS-Ranking 2013 und ist damit die beste deutsche Universität in der Rangliste. © Universität Heidelberg - Kommunikation und Marketing

Mit Platz 50 belegt die Heidelberger Ruprecht-Karls-Universität den ersten Platz bei den deutschen Universitäten im QS-Ranking. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich die Universität um fünf Plätze verbessern. Die Plätze 2 und 3 im deutschlandweiten Vergleich belegen die TU München und die Ludwig-Maximilians-Universität München. Es folgen die Universität Freiburg mit dem weltweiten Rang 102 auf Platz vier der deutschen Universitäten und das KIT mit Platz 116 sowie die Eberhard Karls Universität Tübingen mit Platz 134. Auch die Universität Stuttgart (248), die Universität Ulm (258) und die Universität Konstanz (273) sind in dem Ranking der weltweit besten 650 Universitäten vertreten. Und auch im Fachbereich Lebenswissenschaften und Medizin sind die baden-württembergischen Universitäten vorne mit dabei. In diesem Bereich belegt die Universität Heidelberg Rang 1 und die Universität Tübingen Rang 3 unter den deutschen Universitäten.

US-Universitäten dominieren

Für die Beurteilung der Universitäten verwendet Quacquarelli Symonds (QS), ein britisches Unternehmen, das auf Dienstleistungen im Bereich Ausbildung und Studium spezialisiert ist, sechs Indikatoren. Mit 40 Prozent fällt der akademischen Reputation eine große Bedeutung zu. Dabei handelt es sich um eine Umfrage bei Akademikern über deren Einschätzung der weltweit besten Universitäten. Im Jahr 2010 nahmen 15.000 Menschen an der Umfrage teil. Unklar ist jedoch, aus welchen Ländern die Teilnehmer kamen. Mit 10 Prozent bildet eine weitere weltweite Umfrage bei Arbeitnehmern von Universitäten einen Indikator.

Um die Lehrqualität einer Universität zu beurteilen, verwendet QS das Verhältnis von Studenten zu Unterrichtenden. Das Verhältnis geht mit 20 Prozent in die Beurteilung ein, genauso wie die Zitierhäufigkeit. Weiterhin spielen mit je 5 Prozent die Anzahl der internationalen Mitglieder einer Fakultät sowie die der internationalen Studenten eine Rolle.

Da die Lehrqualität mit 20 Prozent nur einen geringen Anteil in dem QS-Hochschulranking einnimmt, kann der Platz in der Rangliste jedoch kaum eine Aussage über die tatsächliche Qualität des Studiums an der Universität machen. Zudem fällt auf, dass im Ranking 2013/2014 wie auch in den Vorjahren wieder die US-Universitäten die ersten 20 Plätze der Rangliste beherrschen. Den ersten Platz belegt das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Weitere vordere Plätze belegen britische Universitäten. Und so dominieren mit den USA und Großbritannien die englischsprachigen Universitäten. Mit Platz 12 ist die ETH Zürich die erste deutschsprachige Universität im QS-Ranking. Dennoch zeigt das QS-Ranking, dass die baden-württembergischen Universitäten weltweit anerkannt sind und damit auch eine gute Wahl für einen Studienort sein können.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/gute-plaetze-fuer-baden-wuerttembergische-universitaeten-im-qs-ranking