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Qualifikation zahlt sich aus

Anfang Oktober 2008 beginnt an der INTERNATIONAL BUSINESS SCHOOL TUTTLINGEN (IBST) der nächste MBA-Studiengang „Medical Devices and Healthcare Management“. Dieses in Deutschland einmalige Masterstudium wird als berufsbegleitendes, zweijähriges Fernstudium mit Präsenzphasen durchgeführt. Am 4. April fand die diesjährige Info-Veranstaltung zum Tuttlinger MBA-Studiengang statt. Nicht nur Dozenten sondern auch Absolventen standen für Fragen zum Studienverlauf zur Verfügung.

Der Studiengang ist vorwiegend für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Mediziner konzipiert und eignet sich besonders für Fach- und Führungskräfte in der Medizintechnik, Biotechnologie, Pharmaindustrie sowie dem Gesundheitswesen. Ziel ist es, grundlegende ökonomische Kernkompetenzen, branchenspezifisches Know-how und Schlüsselqualifikationen für eine internationale Geschäftstätigkeit zu vermitteln. Das Studium ist modular aufgebaut: Jeder einzelne Kursblock wird mit einer Prüfung abgeschlossen und ist damit beendet. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch.

Frühzeitige Vorbereitung ist unverzichtbar

Dr. Theophil Rieger, Programmkoordinator des Studiengangs (Foto: privat)
Bewerber müssen eine mindestens zweijährige Berufspraxis und einen Studienabschluss an einer Universität, FH oder Berufsakademie nachweisen. Die Aufnahme an der IBST setzt zwei erfolgreich absolvierte Sprachtests (TOEFL und GMAT) voraus. In einem Eignungsgespräch wird vorab geprüft, ob die Zielvorstellungen der Interessenten mit denen der IBST übereinstimmen.

Da jährlich nur maximal 20 Bewerber zum Studium zugelassen werden können, sind die Aufnahmekriterien hoch und eine möglichst schon im Sommer beginnende Vorbereitung sehr ratsam. Darauf wiesen Leah Schulz, Leiterin der IBST, und Dr. Theophil Rieger, Programmkoordinator des Studiengangs ausdrücklich während der Info-Veranstaltung am 4. April 2008 in Tuttlingen zu diesem Studium hin.

Praktisch umsetzbare Lehrinhalte

Man sieht Barbara Gruler, Export-Gruppenleiterin Afrika bei der Karl Storz GmbH & Co KG in Tuttlingen, ihre Begeisterung deutlich an, als sie sagt: „Ich würde dieses Studium sofort wieder machen, wir waren eine supertolle Truppe und die Atmosphäre war einzigartig!“
Auch Jürgen Wegmann, von Hause aus Chemiker und heute Projektleiter bei der Firma Aesculap AG & Co. KG in Tuttlingen, bestätigt: „Das Studium ist sehr abwechslungsreich und motivierend, es macht einfach Spaß, wenn man sein Wissen fast schon am nächsten, na am übernächsten Arbeitstag einbringen kann. Auch als Fachfremder kann man sich gut in das Thema einfinden.“
Interessenten folgten die Einladung der IBST nach Tuttlingen. (Foto: IBST)
Die Statements der beiden stehen stellvertretend für viele ähnliche Bewertungen durch Absolventen des anspruchsvollen General-Management-Studiums mit dem Spezialfokus auf Medizintechnik und Gesundheitswesen. Die höhere Qualifikation gibt mehr Sicherheit im Beruf und zahlt sich durch Erfolg im Unternehmen aus. Die Studenten der ersten fünf Studienjahrgänge beurteilen die Ergebnisse ihres immerhin hohen Engagements ebenso positiv wie ihre Professoren: Beiden Seiten macht das Miteinander Spaß, man lernt sich in den kleinen Gruppen rasch kennen und motiviert sich gegenseitig – was auch Professor Detzer schätzt. Er lässt lebhaft spüren, dass er seine „gestandenen“ Studenten und seine Lehrtätigkeit wirklich mag.

Qualitätssiegel „Made in Tuttlingen“

Es kommt nicht von ungefähr, dass dieser Masterstudiengang gerade von der IBST angeboten wird, und ebenso wenig, dass die IBST ihren Sitz in Tuttlingen hat, der Stadt, die sich das „Weltzentrum der Medizintechnik“ nennt und das Qualitätssiegel „Made in Tuttlingen“ für sich geprägt hat. In der Region konzentriert sich das Fachwissen von Medizinern, Ingenieuren und Wissenschaftlern, von weit reichender internationaler Erfahrung und einem beachtlichen Expertenpool: Hier ist der Bedarf – und hier wird er auch gedeckt.

Interessenten an diesem Studiengang können ihre Karrierechancen mit dem erfolgreichen Abschluss MBA International Management „Medical Devices and Healthcare Management“ deutlich verbessern. Medizintechnik, „Health Sciences“ sowie der gesamte Sektor des Gesundheitswesens beeinflussen schon jetzt mit ihren wesentlichen Querschnittstechnologien sehr viele Lebensbereiche. Hohe Entwicklungs- und Innovationspotenziale bieten zudem expandierende und internationale Märkte. Das zwingt Unternehmen und Institutionen auch dazu, auf die stetig steigenden personellen Anforderungen adäquat zu reagieren. Unternehmenserfolge hängen in erster Linie von den Mitarbeitern ab und vor allem vom Führungsmanagement. Gefordert sind deshalb nicht mehr nur branchenspezifische Fachkenntnisse, sondern verstärkt sektorenübergreifendes, interdisziplinäres Wissen und international ausgerichtete Management-Kompetenzen.

rz - 25.04.08
© BIOPRO Baden-Württemberg GmbH
Die wichtigsten Eckdaten zum Studium

Dauer: 2 Jahre, berufsbegleitendes Teilzeitstudium
Studienbeginn: jährlich im Oktober
Bewerbungsschluss: 15. Juli 2008
Studiengebühr: 14.000,00 Euro, in halbjährlichen Raten

Organisation:
Pro Jahr 7 Präsenz-Module (3-tägig)
donnerstags 13.00 - 20.00 Uhr
freitags 8.30 - 17.45 Uhr
samstags 8.30 - 17.45 Uhr
zusätzlich eine einwöchige Block-Präsenzphase (insgesamt 480 Unterrichtsstunden)
Selbststudium mit Studienbriefen (ca. 1000 Stunden).

Inhalte:
Modular aufgebautes Curriculum mit Schwerpunkten „General Management“ und „Internationales Marketing“. Zuschnitt auf die Medizintechnikbranche und das Gesundheitswesen durch Themen, Fallbeispiele und Spezifizierungen innerhalb der einzelnen Fächer.

Lehrkräfte:
Wissenschafts- und praxiserfahrene Professoren und Lehrbeauftragte aus Hochschule und Wirtschaft.
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/qualifikation-zahlt-sich-aus