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Zitronenverbene hält den Körper fit

Wer möchte nicht auch gesund und fit sein und gute Aussichten auf ein langes Leben haben? Dies ist ein Anliegen, das sehr viele Menschen bewegt. In Asien ist die Ansicht verbreitet, dass die Zufuhr ausgewählter Pflanzenextrakte den Körper vor Krankheiten bewahren und zusätzlich äußerliche Schönheit verleihen kann. Dort sind besonders Mixgetränke populär, die auf Pflanzenextrakten basieren. Eines davon ist Planox® L, welches von der Anoxymer GmbH in Esslingen produziert wird. In den vergangenen Jahren konnte das Unternehmen neue Erkenntnisse über die von ihnen genutzten Wirkstoffe, sogenannte Anoxymine wie Acteosid und Isoacteosid, gewinnen. Mit diesem Wissen kann das Unternehmen heute dem Kunden verschiedenste Darreichungsformen anbieten.

Die Anoxymer GmbH macht bioaktive, natürliche Komponenten in genießbaren Pflanzen ausfindig, isoliert diese und verarbeitet sie weiter zu funktionellen Nahrungsergänzungsstoffen, zu diätetischen Zusatzprodukten sowie zu kosmetischen Produkten. Das Unternehmen schreibt diesen bioaktiven Phytostoffen einen präventiven Nutzen zu, mit dem sich Krankheiten verhindern lassen.

Wissenswertes über die Zitronenverbene - ursprünglich und heute

Seit vielen Jahren optimiert die Anoxymer GmbH gemeinsam mit den Bauern vor Ort die landwirtschaftlichen Prozesse und Erträge. © Anoxymer

Die Einsatzbereiche der Zitronenverbene sind heute vielfältiger als früher, auch dank neuer Erkenntnisse, die Wolfgang Neldner und Dr. Dietrich Paper von der Anoxymer GmbH in den vergangenen Jahren machen konnten. Man verwendet das Kraut, welches seinen Ursprung in Peru und Chile hat, zum Verfeinern von Speisen, als Einschlafhilfe, zur Behandlung nervöser Unruhen, zur Regulierung der Verdauung und um Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Das Unternehmen gewinnt seinen Pflanzenextrakt aus den Blättern der Staude. In Studien zeigte sich, dass die Einnahme der Zitronenverbene ältere Personen vitaler macht. Heute vertreibt das Unternehmen Planox® L in modifizierten Varianten. So kann das Produkt als reines Kosmetikum zur Verbesserung des Hautbildes eingesetzt werden oder als diätetischer Ergänzungsnährstoff. Zwei neue klinische Studien belegen nun, dass die Zitronenverbene auch die Fitness von Sportlern erhöhen kann.

Der Wirkmechanismus der Zitronenverbene auf zellulärer Ebene

Die Zitronenverbene ist eine robuste Pflanze. Ihre Blätter sind in einer Drei-Blatt-Stellung am Ast angeordnet und enthalten wertvolle ätherische Öle, wie Citral, Geranial, Neral, weitere Monoterpene und Derivate wie zum Beispiel Limonen. Diese verleihen der Pflanze ihren charakteristischen frischen Duft. © Anoxymer

Das Unternehmen hat den Wirkmechanismus der Zitronenverbene wissenschaftlich untersucht. Dafür wurden sportliche Testpersonen rekrutiert und folgende Studie in Auftrag gegeben*: Ausschließlich Männer, die ans Laufen gewöhnt waren, nahmen teil. Über einen Zeitraum von 21 Tagen hatten sie täglich eine Laufstrecke von 2.000 m zu absolvieren. Direkt im Anschluss wurden alle Teilnehmer einer 90-minütigen Untersuchung unterzogen. Diese umfasste die Registrierung antioxidativer Proteinaktivitäten sowie die Bestimmung oxidativer Stressmarker in Granulozyten. Außerdem wurden Cytokine registriert, die einen Hinweis auf Entzündungen im Körper, wie zum Beispiel Schädigungen der Muskulatur, geben. Die Studie bestand aus zwei Gruppen: einer Gruppe, die einen Extrakt aus Zitronenverbene erhielt, und einer Referenzgruppe, die ein Placebo verabreicht bekam.

Es ist bekannt, dass eine intensive Bewegung mit einer muskulären Beanspruchung korreliert. Es kommt gewöhnlich zu oxidativem Stress, welcher die Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies, sogenannten ROS (reactive oxygen species) im Plasma und in den weißen Blutzellen begünstigt. Diese ROS-Bildung ist essenziell wichtig, um den Körper an die gestiegene Intensität anzupassen. Die Ergebnisse zeigten, dass diese körperliche Anpassung, die auch auf zellulärer Ebene messbar ist, durch die Zitronenverbene nicht blockiert wird. Die Zitronenverbene kann den oxidativen Schaden von Proteinen und Lipiden klein halten und reduziert gleichzeitig die Transaminasenaktivität. Da eine erhöhte Transaminasenaktivität Krämpfe begünstigt, wirkt sich die durch Zitronenverbene reduzierte Enzymaktivität positiv auf das Muskelgewebe aus. Dies ist ein klarer Vorteil für Sportler, denn die Muskulatur bleibt geschützt. Mit dieser Studie konnte Anoxymer zeigen, dass die Zitronenverbene für Sportler angezeigt ist.

Anoxymer setzt auf Nachhaltigkeit und Qualität

Das Unternehmen Anoxymer zeichnet sich durch eine für den Kunden transparente Produktion aus, die frei von Radioaktivität, Pestiziden, Herbiziden und GMO (gentechnisch modifizierte Organismen) ist. Die Bauern, die die Kultivierung der Pflanzen in Europa, Südamerika und Indien übernehmen, werden von Anoxymer-Experten seit Jahren angeleitet, um die Prozesse und die späteren Erträge zu optimieren. Das Unternehmen betreibt seine gesamte Produktion ausschließlich in einem rein biologischen Anbau.

Dass der Markt zunächst in Asien erschlossen wurde, führt das Unternehmen auf die Mentalität der Asiaten zurück. „Die Asiaten setzen viel mehr als die Europäer auf den Verzehr bioaktiver Pflanzenstoffe“, betonen Neldner und Paper. Dies könnte sich jedoch in absehbarer Zeit ändern, denn das Unternehmen treibt auch andere Präparate wie Quinoa, Chia und Amaranth voran. Bei diesen ist Anoxymer zuversichtlich, dass sie bereits von Beginn an auch für Europäer von Interesse sein werden. Man darf gespannt sein, ob in absehbarer Zeit auch die Zitronenverbene im europäischen Raum Abnehmer findet.

Literatur:

Funes et al. (2010), Effect of lemon verbena supplementation on muscular damage markers, proinflammatory cytokines release and neutrophils’ oxidative stress in chronic exercise, Eur J Appl Physio; DOI 10.1007/s00421-010-1684-3

 

 

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/zitronenverbene-haelt-den-koerper-fit