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10 Jahre Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen

Die hohe Bedeutung der Frauenförderung in der Wissenschaft betonte Minister Professor Dr. Peter Frankenberg am 11. März in Stuttgart. Anlass war eine Veranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum des Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramms für Frauen.

Margarete von Wrangell, Namensgeberin dieses Programms, war Deutschlands erste ordentliche Professorin. Sie wurde 1923 an die Universität Hohenheim (früher: Landwirtschaftliche Akademie) berufen und leitete bis zu ihrem Tod im Jahr 1932 das Institut für Pflanzenernährungslehre.

Wissenschaftsminister Frankenberg: “Frauen sollen in der Scientific Community eine stärkere Rolle spielen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde vor zehn Jahren das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen gestartet. Seither haben wir viel erreicht, unter anderem den Anteil von Frauen an Professuren auf rund 15 Prozent verdoppelt. Es bleibt jedoch viel zu tun, um den Frauenanteil weiter zu steigern.“

Das Habilitationsprogramm fördert ausgezeichnete Wissenschaftlerinnen, die eine Hochschullaufbahn anstreben, mit einer auf maximal fünf Jahre befristeten Habilitationsstelle. Neben den Forschungsleistungen unterrichten die Wissenschaftlerinnen vier Stunden an der Hochschule und nehmen an Seminaren des Habilitationsprogramms teil. Bislang gab es sieben Ausschreibungsrunden, in denen rund hundert Frauen mit insgesamt rund 17 Mio. Euro gefördert wurden. Viele von ihnen haben jetzt eine ordentliche Professur inne. 75 Prozent der Wissenschaftlerinnen, die vor zehn Jahren gestartet sind und ihre Habilitation abgeschlossen haben, sind heute Professorinnen. „Das Margarete von Wrangell-Programms ist ein Erfolg“, betonte Professorin Dr. Ingrid Hotz-Davies, Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG).

Margarete von Wrangell, Namensgeberin des Programms, war Deutschlands erste ordentliche Professorin. Nach ihrem Chemie-Studium in Leipzig und Tübingen habilitierte sie sich in Hohenheim in Agrarkulturchemie. Sie wurde 1923 an die Universität Hohenheim (früher: Landwirtschaftliche Akademie) berufen und leitete bis zu ihrem Tod im Jahr 1932 das Institut für Pflanzenernährungslehre.

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