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Antikörper-Entwickler Affimed wirbt 15,5 Mio. Euro ein

Mit dem Geld sollen vor allem die eigenen klinischen Projekte vorangetrieben werden, kündigte Affimed-Chef Adi Hoess an: „Der Abschluss unserer Serie D-Finanzierung erlaubt es uns, unsere Entwicklungsprogramme fortzuführen und wichtige klinische Daten zu erheben.“ An der Runde beteiligten sich ausschließlich Altinvestoren: Aeris Capital, BioMedInvest, LSP Life Sciences Partners, Novo Nordisk A/S und Orbimed.

Hauptentwicklungsprojekte der Heidelberger Affimed sind die Wirkstoffe AFM11 und AFM13, tetravalente, bispezifische Antikörper zur Behandlung von CD19- beziehungsweise CD30-positiven Tumoren. Die beiden Medikamentenkandidaten sollen an Epitope auf der Oberfläche der entarteten Zellen binden und dann die körpereigene Abwehr aktivieren, vor allem natürliche Killerzellen oder zytotoxische T-Zellen.

Der gegen CD30/CD16A gerichtete Wirkstoff AFM13 wird derzeit in der Phase I zur Behandlung des Hodgkin-Lymphoms getestet. Erste Ergebnisse werden im Dezember 2012 erwartet. Der gegen Non-Hodgkin-Lymphome gerichtete CD19/CD3-bindende Antikörper AFM11 soll 2013 in die klinische Entwicklung gebracht werden.

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