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Ausschreibung für die Einrichtung von Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen (ZAFH)

Das Wissenschaftsministerium möchte die Forschung an den Fachhochschulen weiter fördern. Dazu wurde die zweite Ausschreibung des Programms „Zentren für angewandte Forschung an Fachhochschulen (ZAFH)“ gestartet.

Rund sechs Mio. Euro aus Privatisierungserlösen (Zukunftsoffensive IV) und europäischen Mitteln stehen dafür zur Verfügung. Noch bis zum 15. August können sich Fachhochschulen beim Ministerium um Fördermittel von rund 500.000 Euro jährlich bewerben und Projektskizzen einreichen. Eine Gutachtergruppe entscheidet, welche der Skizzen zu einem Vollantrag ausgearbeitet werden soll und welches Forschungsprojekt im Anschluss bewilligt wird. Zunächst ist ab 1. April 2010 eine Förderdauer von drei Jahren vorgesehen. Nach positiver Begutachtung kann die Förderung auf insgesamt bis zu fünf Jahre ausgedehnt werden. Danach sollen sich die Zentren selber tragen. Unternehmen sind als Empfänger von Fördermitteln nicht möglich.

Die Ergebnisse werden zunächst der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Danach ist eine Veräußerung von Verwertungsrechten möglich. Bisher bestehen sieben Zentren für angewandte Forschung an den Hochschulen Aalen, Furtwangen, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Stuttgart und Ulm.

Bewährte Zusammenarbeit fortführen

Wissenschaftsminister Frankenberg sagte: „Innovative kleine und mittelständische Unternehmen bilden das Rückgrat unseres Wohlstandes. Die Zusammenarbeit zwischen Fachhochschulen und der mittelständischen Wirtschaft in den Zentren für angewandte Forschung hat sich bewährt. Dies liegt auch an der hohen Leistungsfähigkeit der Forschenden an den Fachhochschulen. Die anwendungsnahe Forschung macht die Fachhochschulen zu attraktiven Ansprechpartnern für Unternehmen.“

Textauszug aus der Ausschreibung

Ziel des auf bis zu 5 Jahre vorgesehenen ZAFH-Programms ist die Entwicklung und die Durchführung neuer interdisziplinärer und innovativer Forschungsprojekte. Diese Projekte sind in Forschungszentren durchzuführen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einschlägigen Kompetenzen auf Gebieten mit hohem Innovationspotenzial insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg standort- und gegebenenfalls hochschulartenübergreifend zusammenarbeiten.

Dabei kommen interdisziplinär und prospektiv ausgerichteten wissenschaftlichen Konzepten eine besondere Bedeutung zu. Die Zentren sollen in der Lage sein, auch große Verbundforschungsprojekte zu koordinieren und zu bearbeiten. Entscheidendes Auswahlkriterium ist die Neuheit der Themenstellung. Eine lediglich additive Förderung bereits bestehender Strukturen ist im Rahmen dieser Ausschreibung dagegen nicht möglich.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ausschreibung-fuer-die-einrichtung-von-zentren-fuer-angewandte-forschung-an-fachhochschulen-zafh