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Auszeichnung für Forschung an gefährlichen Bakterien

Der Tübinger Mikrobiologe Andreas Peschel hat für seine Forschung über Bakterien den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie bekommen. Der Professor hat den Krankheitserreger Staphylococcus aureus untersucht, der zu den häufigsten Erregern besonders schwerer Infektionen zählt.

Peschel und seine Kollegen fanden heraus, wie sich die Bakterien vor allem in der Nase von Menschen ansiedeln und die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers austricksen, teilte das Universitätsklinikum Tübingen am 10. Juni 2010 mit. Dadurch ließen sich jetzt neue Behandlungsmethoden gegen die Bakterien entwickeln, denen man bislang selbst mit Antibiotika nur schwer beikommt.
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