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Baden-Württembergische Hochschulen bei den Drittmitteln ganz vorne

Rund 980 Millionen Euro haben die Hochschulen Baden-Württembergs im Jahr 2010 durch Drittmittel eingenommen. Allein der Universitätsanteil des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) belegt mit 137 Millionen Euro Platz eins in Baden-Württemberg, gefolgt von der Universität Stuttgart auf Platz zwei mit fast 129 Millionen Euro, sowie der Universität Heidelberg auf Platz drei mit 96 Millionen Euro. Mit über 86 Millionen Euro eingenommener Drittmittel, landet die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg auf Platz vier. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel fungiert als wichtiger Indikator für die Forschungsstärke.

Am 12. Oktober 2012 veröffentlichte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die Drittmitteleinnahmen deutscher Universitäten. Spitzenreiter im Bereich der Fremdfinanzierung (ohne medizinische Einrichtungen) sind die Technische Hochschule Aachen, die Technische Universität München und die Technische Universität Dresden. Die Plätze vier bis acht im deutschlandweiten Vergleich belegen die Technische Universität Berlin, der Universitätsanteil des KIT, die Universität Stuttgart, die Technische Universität Darmstadt und die Freie Universität Berlin. Auf Platz neun liegt die Universität München, noch vor der Universität Heidelberg auf Platz zehn. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg belegt Platz vierzehn in Deutschland.

Mit 36,2 Prozent, der in Baden-Württemberg gewährten Drittmittel, steht die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) 2010 an erster Stelle der Geldgeber.

Betrachtet man das KIT in seiner Gesamtheit - bereits 2009 erfolgte die Fusion der Universität und des Forschungszentrums Karlsruhe zum KIT mit gleichzeitiger Verzahnung der Forschungs- und Lehraktivitäten - gelingt ihm mit über 273 Millionen Euro Drittmitteleinnahmen sogar der Sprung an die Spitze Deutschlands. Damit übertrifft es sogar die Technische Hochschule Aachen, die mit rund 235 Millionen Euro erworbener Drittmittel die Universitäten Deutschlands anführt.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/baden-wuerttembergische-hochschulen-bei-den-drittmitteln-ganz-vorne