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BIOPRO unterstützt Gesundheitsregionen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung sucht in der ersten Phase bis 15. April 2008 Konzepte für die „Gesundheitsregionen der Zukunft“. Die Landesregierung sieht in Baden-Württemberg ernormes Potenzial für innovative, forschungsgetriebene, regionale Konzepte. Die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH bietet interessierten Antragstellern im Land hierfür Unterstützung an.

Bundesministerin Dr. Annette Schavan, BMBF (Foto: BMBF)
Laut Ausschreibung des BMBF ist die Gesundheitswirtschaft in Deutschland bisher traditionell noch stark in Forschung, Entwicklung und Verwertung medizinischen Wissens gegliedert. International erfolgreiche gesundheitswirtschaftliche Modelle zeigen, dass Innovationen im Gesundheitswesen durch regional konzentrierte Zusammenarbeit aller Akteure entlang kompletter Wertschöpfungsketten am besten genutzt werden können. Mit dem neuen Wettbewerb will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die besten Konzepte auszeichnen, wie einzelne Regionen Dienstleistungen, Forschung, Gesundheitsversorgung und die Health Care Industrie (Pharmazeutische Industrie, Medizintechnik und Biotechnologie) besser miteinander verzahnen können. Von den Erfahrungen und Lösungen, die sich in einzelnen Regionen bewähren, sollen später auch andere Regionen profitieren.

Informationsveranstaltung der Landesministerien

Auf einer gemeinsamen Veranstaltung in Stuttgart unterstrichen drei baden-württembergische Ministerien - das Ministerium für Arbeit und Soziales, das Wirtschaftsministerium und das Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst - die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft im Land. „Wir versprechen uns von erfolgreichen Regionen eine hohe nationale und internationale Visibilität", so ein Vertreter des Wirtschaftsministeriums. „Dieser Wettbewerb entspricht von seiner Struktur her gut den Gegebenheiten im Ländle. Auch die Clusterpolitik in Baden-Württemberg ist stark regional ausgerichtet.“

Die Ausschreibung fördert zwar nicht unmittelbar die regionale Entwicklung, sondern will nach innen gerichtete Forschungsprojekte anstoßen, die als Modell für den Export dienen können. Im Konzept müssen Forschung, Gesundheitsvorsorge und Umsetzer integriert werden. Sowohl Prävention wie auch Intensivversorgung und Nachsorge werden adressiert. Das BMBF versteht in diesem Fall unter Gesundheitsregionen regional fokussierte, forschungsgetriebene Konzepte, d.h. das BMBF will Forschung und Entwicklung vorantreiben.

Baden-Württemberg unterstützt interessierte Regionen durch BIOPRO

Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH (Foto: BIOPRO)
„Für die interessanten Prozesse und Produkte in einer Gesundheitsregion ergibt sich die Möglichkeit, für das ausgewählte Gebiet ein breites Spektrum von produzierenden Unternehmen und Dienstleistern für so einen Antrag anzusprechen. Reine Erprobungsregionen werden vermutlich nicht erfolgreich sein, denn es geht um neue Ideen und Kreativität in der Region, die aber auch in der Region erprobt werden müssen. Der Produktrange kann sehr vielfältig sein: Vorstellbar ist eine Kombination von Einzelprodukten zu Gesamtversorgungssystemen in speziellen Indikationsfeldern“, erläutert Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer der BIOPRO Baden-Württemberg.

Die BIOPRO Baden-Württemberg bietet interessierten Regionen Unterstützung bei der Antragstellung an. Die Kontaktaufnahme erfolgt über das unten beigefügte Formular, das Interessenten bitte umgehend ausgefüllt an BIOPRO Baden-Württemberg, zu Händen Petra Pauline Remmlinger, faxen (Fax: 0711 - 218 185 02).
In einem ersten Gespräch soll eine Beschreibung der Ist-Situation vor Ort sowie ein erster Abgleich mit den Antragsregularien im Vordergrund stehen. Erscheint eine Antragstellung sinnvoll und aussichtsreich, wird ein Arbeitsplan für die Skizzenphase ausgearbeitet. Dabei unterstützt die BIORPO Baden-Württemberg die Region als „Sparringspartner“. Aufgrund ihrer guten Erfahrungen (erfolgreicher Antrag bei BioIndustrie 2021; laufender Antrag beim Spitzenclusterwettbewerb gemeinsam mit Tuttlingen, Hechingen, Reutlingen; laufender Antrag beim BioPharma-Wettbewerb von Ulm mit Unterstützung der BIOPRO) kann die BIOPRO Baden-Württemberg helfen, die Daten und Eckpunkte in eine aussichtsreiche Form - auch im Hinblick auf die zu erbringende Gegenfinanzierung der Projekte - zu bringen. Des Weiteren bringt die BIOPRO Baden-Württemberg ihr umfangreiches Wissen aus den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma und Gesundheitswirtschaft ein. Der Aufwand zur Betreuung teilnehmender Regionen durch BIOPRO muss individuell abgeschätzt werden, soll aber einen Aufwand von fünf Manntagen nicht überschreiten.

Rk/bjo – 25.02.08
© BIOPRO Baden-Württemberg GmbH

Weitere Informationen zur Betreuung von Gesundheitsregionen:
Christine Decker
BIOPRO Baden-Württemberg GmbH
Breitscheidstr. 10
70174 Stuttgart
Tel.: + 49 711 218 185 16
Fax: + 49 711 218 185 02
E-Mail: decker@bio-pro.de

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/biopro-unterstuetzt-gesundheitsregionen