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BMBF: Förderung zum Themenfeld „Biophotonische Geräte“

Die Förderung BiophotonicsPlus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zielt in erster Linie auf die Stimulierung von Forschungsvorhaben, die innovative biophotonische Technologien und Methoden in Geräte oder Verfahren überführen, die in der klinischen, medizinischen oder industriellen Praxis Anwendung finden. Projektskizzen können bis zum 17. Dezember 2012 eingereicht werden.

Biophotonische Anwendungen halten ein breites Spektrum innovativer Lösungen z. B. im Gesundheitswesen bereit. Viele potenzielle Neuerungen konnten jedoch bisher noch nicht in die praktische Anwendung, z. B. in Kliniken, Arztpraxen, Forschungslabors usw., überführt werden. Oftmals fehlen Evaluierung und Validierung.

BiophotonicsPlus führt öffentliche Mittel in den beteiligten Ländern und Regionen zusammen und unterstützt so die effiziente Nutzung von Ressourcen über Ländergrenzen hinweg. Zudem wird erwartet, dass BiophotonicsPlus einen deutlichen Anreiz für europäische Unternehmen bietet, sich im Bereich strategischer Forschungskooperationen zu engagieren, um von der Bandbreite und der umfassenden Expertise der Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen in den beteiligten Ländern und Regionen zu profitieren.

BiophotonicsPlus umfasst zwei Förderlinien:

  • Linie A: Umsetzung in praktische Anwendungen
  • Linie B: Untersuchungen zu neuen Techniken und Methoden

Die Bekanntmachung richtet sich an Teilnehmer aus Deutschland, Flandern (Belgien), Israel,  Katalonien (Spanien), Lettland, der Toskana (Italien) und dem Vereinigten Königreich ("beteiligte Länder/Regionen").

Projektvorschläge müssen eines der folgenden Anwendungsfelder adressieren:

  • Medizin / Gesundheitswesen
  • Pharmazie
  • Überwachung und Schutz der Umwelt
  • Lebensmittel- und Wassersicherheit
  • Kosmetik
  • Veterinärmedizin

und ihren Schwerpunkt im Bereich der Photonik oder der Optischen Technologien haben.

Die Förderung zielt ab auf durch Unternehmen geführte Verbundprojekte der Forschung und Entwicklung zu Produkten und / oder Verfahren. Die Vorhaben sollen entlang der Wertschöpfungskette strukturiert sein.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Sitz und überwiegender Ergebnisverwertung in Deutschland), Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Mindestens ein Verbundpartner muss ein Industrieunternehmen mit Sitz und Produktionsstätte(n) in Deutschland sein, so dass eine Verwertung der Projektergebnisse im Lande gewährleistet ist.

In der ersten Verfahrensstufe müssen die Teilnehmer eine Projektskizze bis spätestens zum 17. Dezember 2012 einreichen, die eine Beschreibung des Konsortiums, eine Kurzdarstellung des technischen Arbeitsplans und einen Finanzierungsplan beinhaltet. Hierzu sind die elektronischen Formulare (siehe Link oben rechts) zu verwenden.

Projektträger:
VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger Photonik; Optische Technologien
VDI-Platz 1
Düsseldorf

Ansprechpartner:
Dr. Thomas Sandrock (Fachfragen)
Tel.: 0211/ 6214-443
E-Mail: sandrock(at)vdi.de

Sebastian Krug (Verfahrensfragen)
Tel.: 0211/ 6214-472
E-Mail: krug(at)vdi.de

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/bmbf-foerderung-zum-themenfeld-biophotonische-geraete