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Brücke von Vorklinik zu Klinik

Mit dem „Theatrum Anatomicum“ ist die Mediziner-Ausbildung an der Universität Ulm nach Einschätzung der zuständigen Hochschullehrer bereichert worden. Hinter dem Theatrum steckt ein detailgetreu ausgestatteter Demo-Operationssaal mit einer Stehtribüne für rund 70 Zuschauer, der nach Angaben der Ulmer Hochschule in Deutschland seinesgleichen sucht.

„Ich bin überzeugt davon, dass das Konzept unserer Anatomie-Ausbildung das Grundprinzip der Anatomie in neuem Glanz erscheinen lassen wird." Das sagte Ulrich Fassnacht vom Institut für Anatomie und Zellbiologie bei der Eröffnung des „Theatrum Anatomicum“, das ein wichtiger Bestandteil dieses Konzepts sei.

Finanziert aus Studiengebühren

Bei der Eröffnung wurde eine OP mit Hilfe einer computergesteuerten Latex-Puppe simuliert. (Foto: Universität Ulm)
Bei der Eröffnung wurde eine OP mit Hilfe einer computergesteuerten Latex-Puppe simuliert. (Foto: Universität Ulm)

Mit der Einrichtung ist es nach den Worten von Institutsdirektor Tobias Böckers möglich, eine bislang nicht denkbare Verbindung der vorklinischen mit der klinischen Ausbildung im Medizinstudium zu verknüpfen. Finanziert wurde das 195.000 Euro teure Theatrum Anatomicum aus Studiengebühren. Es wurde innerhalb von sechs Monaten errichtet.

Von einem „Signal nach außen in Richtung höhere Attraktivität“ sprach Fachschaftsvertreter Marc Grathwohl. „Wir wollen an einer Uni studieren, auf die wir stolz sein können“, betonte der Nachwuchsmediziner im dritten Semester, der die neue Rolle als gefragter Partner für die Uni lobte: „Wir werden gehört und können uns einbringen“. 

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