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CHE ExcellenceRanking 2010

Die Ergebnisse des europaweiten CHE ExcellenceRanking 2010 wurden am 27. Oktober 2010 bekannt gegeben: 54 Fachbereiche von 26 deutschen Universitäten ragen durch Forschungsstärke und Internationalität heraus. 130 Hochschulen bieten in Europa für Masterstudierende und Promovierende in den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Mathematik herausragend forschungsstarke Fachbereiche und internationale Orientierung; sie gehören damit zur "Excellence Group" des CHE ExcellenceRankings 2010. Spitzenwertungen gab es für Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen im jüngsten ExcellenceRanking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) für die Fächer Biologie, Chemie, Mathematik und Physik: Damit kommen fünf von deutschlandweit 26 Universitäten der Spitzengruppe aus dem Südwesten.

Neben den quantitativen Größen enthält das ExcellenceRanking zahlreiche nützliche Informationen zu den Master und Promotionsstudiengängen, darüber hinaus Fakten zu den Forschungsgruppen und -schwerpunkten am Fachbereich sowie zur Größe der Fakultäten und den Aufnahmebedingungen und Unterkunftsmöglichkeiten. Auch die derzeitigen Studierenden haben ihre Studienbedingungen beurteilt und stellen damit ihre Einschätzungen für neue Studieninteressierte bereit.

Das „Ranking of Excellent European Graduate Programmes" (CHE ExcellenceRanking) soll Bachelorabsolventen bei der Suche nach einer passenden Hochschule für Masterstudien oder Promotion unterstützen. Es soll außerdem die Forschungsstärke der europäischen Hochschulen deutlich machen und den gerankten Hochschulen Hinweise für die weitere Verbesserung ihrer Programme liefern.

Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen in der Spitzengruppe

In der Spitzengruppe platziert haben sich die Universität Freiburg in den Fächern Biologie, Chemie und Mathematik, die Universität Heidelberg mit Biologie, Chemie, Mathematik und Physik, die Universität Karlsruhe mit Chemie und Physik, sowie die Universität Stuttgart mit Chemie und Physik und die Universität Tübingen mit Biologie und Mathematik.

„Das Ranking ermittelt das Ergebnis erstklassiger Arbeitsbedingungen, unter denen sich Qualität in Forschung und Lehre entfalten kann“, sagte Wissenschaftsministers Professor Dr. Peter Frankenberg am 28. Oktober 2010 in Stuttgart.

Unter den deutschen Universitäten können mit Heidelberg und der LMU München lediglich zwei Nominierungen in allen vier Fächern aufweisen. Sechs Universitäten, darunter die Universität Freiburg, haben Nennungen in drei Fächern.

Die Auswahlkriterien

Acht Kriterien waren für die Auswahl von Bedeutung: die Anzahl der Publikation, die Anzahl an Zitationen, die Studierenden- und Lehrendenmobilität sowie das Vorhandensein von Erasmus-Mundus-Mastern oder Marie-Curie-Projekten. Ebenso war ausschlaggebend, ob Forscher(innen) am Fachbereich einen ERC-Grant oder einen Nobelpreis bekommen haben. In einer zweiten Runde wurden die ausgewählten Fachbereiche vertieft bewertet, unter anderem auf Basis von Studierendenbefragungen. Zur „Exzellenzgruppe“ gehört, wer in seiner Fachbereichsgruppe überdurchschnittlich abschneidet. Das sind europaweit 130, deutschlandweit 26 und im Südwesten fünf Universitäten - jeweils mit mehreren Fachbereichen. Rangplätze, wie bei anderen Rankings üblich, werden nicht vergeben. 

Bewertungen in den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Mathematik

Biologie
76 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter 15 deutsche Universitäten (20 %) und drei aus Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg und Tübingen). Der Anteil der baden-württembergischen Universitäten an der Excellence Group beträgt 4 %, an den deutschen Universitäten 20 %.

Chemie
68 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter zwölf deutsche Universitäten (18 %) und vier aus Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart). Der Anteil der baden-württembergischen Universität an der Excellence Group beträgt 6 %, an den deutschen Universitäten 33 %.

Mathematik  
56 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter elf deutsche Universitäten (20 %) und drei aus Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg und Tübingen). Der Anteil der baden-württembergischen Universitäten an der Excellence Group beträgt 5 %, an den deutschen Universitäten 27 %.

Physik
70 europäische Universitäten haben es in die Excellence Group geschafft, darunter 16 deutsche Universitäten (23 %) und drei aus Baden-Württemberg (Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart). Der Anteil der baden-württembergischen Universitäten an der Excellence Group beträgt 4 %, an den deutschen Universitäten 19 %.

Die detaillierten Ergebnisse sind im Internet auf den Seiten der ZEIT bereitgestellt (s. Link) und wurden am 28. Oktober in der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlicht.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/che-excellenceranking-2010