zum Inhalt springen
Powered by

ChemCon baut Fertigungskapazitäten für hochaktive Pharmawirkstoffe aus

Der weltweite Bedarf an Cytostatika und anderen hochwirksamen Pharmawirkstoffen (HPAPIs) nimmt weiter zu. ChemCon als profilierter Anbieter von Synthesedienstleistungen erweitert daher seine entsprechenden Isolatorkapazitäten im Multikilogrammbereich für Substanzen bis zu einem Limit (OEL) von 0.1 μg/m3. Die neue Vielzweckanlage wird aktuell am Standort Freiburg i.Br. aufgebaut und soll im Frühjahr 2012 in den Dauerbetrieb gehen.

Isolatoren © ChemCon

Der Trend zu immer potenteren Pharmawirkstoffen führt dazu, daß der Anteil von HPAPIs mittlerweile über 40 Prozent aller neuen Wirksubstanzen beträgt. ChemCon stellt praktisch schon seit seiner Gründung 1997 solche Materialien unter cGMP-Bedingungen her und kann daher auf einen umfangreichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Die preisgekrönte Strategie der konsequenten Verwendung produktspezifischer Anlagenteile schließt dabei das Risiko von Kreuzverunreinigungen sicher aus.

Das mit der gesteigerten Wirksamkeit neuer Substanzen einhergehende Risiko wird durch vollständige Berücksichtigung aller Aspekte des Herstellprozesses ausgeschlossen: Experten für Sicherheit, Gesundheit und Umwelt bewerten jede einzelne Zielverbindung, prüfen die Syntheseroute und überwachen den Herstellungsprozeß. So ist sichergestellt, daß die jeweiligen Substanzeigenschaften vollständig berücksichtigt werden. Auch Abluft sowie feste und flüssige Abfälle werden sachgerecht behandelt.

Ein Pharmawirkstoff gilt dann als hochwirksam, wenn er in einer Konzentration von weniger als 150 μg/kg Körpergewicht biologische Wirkung zeigt. Daraus ergeben sich sehr niedrige Arbeitsplatzgrenzwerte für den Umgang mit diesen Substanzen, die nur durch erheblichen technischen Aufwand sowie entsprechende Schulung der Mitarbeiter eingehalten werden können. Außer cytotoxischen Stoffen gehören typischerweise auch Hormone und starke Schmerzmittel in diese Gruppe.

Über ChemCon:
ChemCon GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Freiburg i.Br., das sich auf die Synthese anspruchsvoller pharmazeutischer Wirkstoffe unter Erfüllung höchster Qualitätsstandards spezialisiert hat. Die Leistungsbandbreite reicht von der GMP-gerechten schnellen Produktion von Kleinmengen, z.B. für Forschungszwecke und klinische Studien, bis zur kommerziellen Synthese. Produkte werden unter anderem in die USA, nach Kanada, Europa, den Mittleren Osten und Japan geliefert. Die beiden Chemiker Dr. Peter Gockel und Dr. Raphael Vogler gründeten ChemCon 1997 aus der Universität Freiburg heraus, das Unternehmen beschäftigt heute über 60 Mitarbeiter, darunter 6 Auszubildende.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/chemcon-baut-fertigungskapazitaeten-fuer-hochaktive-pharmawirkstoffe-aus