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Der jüngste Trend: Investment-Fonds bei Big Pharma

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat einen mit 100 Mio. Euro ausgestatteten Corporate Venture Capital Fonds gegründet. Mit Mitteln aus diesem Topf will das Unternehmen in Biotech- und Start-up-Unternehmen investieren, die vielversprechende Therapieansätze und Technologien erforschen. Erste Investitionen hat das Unternehmen bereits für 2010 angekündigt. Das Engagement ist global ausgerichtet.

Mögliche Beteiligungen können sich nach Angaben des Unternehmens auf neue Therapiekonzepte, einschließlich Stammzellen und RNA-Silencing, Impfstoffe, Proteine und Antikörpertechnologien der neuen Generation, neue Zielmoleküle und/oder First-in-class-Leitsubstanzen erstrecken. Ebenfalls im Blick liegen krankheitsspezifische Biomarker. Bemerkenswert ist die Ankündigung Andreas Barners, Sprecher der Unternehmensleitung, der die Investitionen aus dem Fonds nicht auf bisherige Therapiegebiete, Forschungsthemen und Technologien des Pharmaunternehmens beschränkt.

„Weil wir unseren Investitionsschwerpunkt auf neue Therapiekonzepte und möglicherweise bahnbrechende Technologien setzen, stellt unser Venture Fund eine langfristige Investition in externe Innovationen dar", wird Michel Pairet, Leiter des Boehringer Ingelheim Venture Fund, zitiert. Förderfähig sind seinen Worten zufolge neue Ideen ebenso wie klinische Studien.

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