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Deutsche-Krebshilfe-Preis 2011 an Apoptose-Forscher Debatin

Für seine langjährige Forschungstätigkeit und den praktischen Nutzen seiner Ergebnisse ist Klaus-Michael Debatin jüngst mit dem Preis der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet worden. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Ulm erhielt die Auszeichnung gemeinsam mit dem Heidelberger Mediziner Peter Krammer, Sprecher des Forschungsschwerpunktes Tumorimmunologie am Deutschen Krebsforschungszentrum. Der Deutsche Krebshilfe-Preis 2011 ist mit 10.000 Euro pro Preisträger dotiert.

Prof. Klaus-Michael Debatin © UK Ulm

Der Vorstand der Deutschen Krebshilfe begründete seine Entscheidung mit den Verdiensten der beiden Wissenschaftler durch ihre „wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Apoptose-Forschung". Bei diesem programmierten Zelltod zerstören sich Zellen selbst - was im Kampf gegen Krebs nutzbar gemacht wird.

Debatin begann vor rund zwanzig Jahren mit der Apoptose-Forschung. „Es war ein langer Weg, aber heute sind die ersten Medikamente auf dem Markt, die auf diese Forschung zurückgehen. Es ist mir eine große Ehre, nun gemeinsam mit meinem Kollegen den Deutsche Krebshilfe Preis 2011 entgegen nehmen zu dürfen", so Debatin. 

Klaus-Michael Debatin ist ein national und international renommierter Arzt und Krebsforscher, er ist Mitglied der Heidelberger und der Nationalen Akademie der Wissenschaften und stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Ulm.

Der Deutsche Krebshilfe Preis ist neben dem Deutschen Krebspreis die bedeutsamste Auszeichnung in der deutschen Krebsmedizin. Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Jörg Rüdiger Siewert und der spätere Nobelpreisträger Harald zur Hausen.

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