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Deutschland investiert verstärkt in Bioenergie-Forschung

Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird zwischen 2011 bis 2014 für die Bioenergieforschung rund 180 Millionen Euro bereit stellen. Darin enthalten sind sowohl die Mittel des Förderprogramms nachwachsende Rohstoffe sowie des Energie- und Klimafonds der Bundesregierung.

Zapfsäule vor Weizenfeld © Fotolia

Die Bundesregierung stärkt die Förderung von Forschung und Entwicklung zukunftsfähiger Energietechnologien. Mit der Verabschiedung des 6. Energieforschungsprogramms „Forschung für eine umweltschonende und bezahlbare Energieforschung“ hat das Kabinett am Mittwoch einen weiteren Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende geleistet. Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, begrüßte die ressortabgestimmte Konzeption: „Energieforschung ist die Grundlage für einen zügigen, langfristig tragbaren und umweltschonenden Ausbau der erneuerbaren Energien“, sagte Bleser am Mittwoch in Berlin.

Etwa 70 Prozent der erneuerbaren Energien stammen aus nachwachsenden Rohstoffen. „Die Landwirtschaft trägt den Löwenanteil zur Versorgung mit erneuerbaren Energien bei“, sagte Bleser. Für die Zukunft gebe es große Herausforderungen und einen enormen Forschungsbedarf. „Wir brauchen kluge Konzepte und clevere Ideen, um die unterschiedlichen Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien sinnvoll und effizient miteinander zu verknüpfen. Neue Förderschwerpunkte zum Beispiel im Bereich der Effizienzsteigerung, beim weiteren Ausbau der Speicherfähigkeit von Bioenergie und der dezentralen Versorgungsstrukturen werden dazu beitragen, die Bioenergie weiter auszubauen und dabei unerwünschte Nebeneffekte zu verringern“, so der Staatssekretär.

Folgende Themen stehen im Fokus der Bioenergie-Förderung:

  • Lösungen zur kombinierten Nutzung von Bioenergie und anderen erneuerbaren Energien
  • Effizienzsteigerung für dezentrale Bioenergie-Nutzungskonzepte
  • Entwicklung von Konversionsrouten zur Bereitstellung von Energieträgern aus nachwachsenden Rohstoffen mittels Algen
  • Neue Züchtungsverfahren zur Anpassung von Energiepflanzen an den Klimawandel
  • Moderne, nachhaltige und leistungsfähige Biokraftstoffe
  • Untersuchungen zur Humus- und Nährstoffwirkung organischer Reststoffe aus Biomassekonversionsanlagen

Nähere Informationen zu den Förderschwerpunkten finden Sie auf den Seiten der FNR über den Link oben rechts.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/deutschland-investiert-verstaerkt-in-bioenergie-forschung