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Einblicke nach Japan

Das Stuttgarter Beratungsunternehmen Bio4Business hat ein Fenster zur japanischen Bioforschung und Bioindustrie geöffnet. Unter dem Titel Window-to-Japan werden aktuelle Nachrichten und Firmenprofile aus dem Umfeld der japanischen Biotechnologie-Branche auf englisch präsentiert. Seit November 2011 gibt es zusätzlich einen Newsletter, der kostenfrei bezogen werden kann.

Dr. Rolf Schmid, vormals Direktor des Instituts für Technische Biochemie an der Universität Stuttgart, hat sich mit seinem Beratungsunternehmen vor allem darauf spezialisiert, deutschen Kunden den Zugang zum japanischen Markt für Bioprodukte zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen dabei das Scouting nach japanischer Technologie und IP-bezogene Untersuchungen, aber auch die Beratung, ob sich in Deutschland entwickelte Produkte oder Service-Angebote zur Auslizensierung oder Vermarktung in Japan eignen. Derartige Analysen sind nicht trivial: ohne Kenntnis japanischer Strukturen und japanische Sprachkenntnisse ist hier nichts auszurichten.

Andererseits gehört der japanische Binnenmarkt zu den größten der Welt. Er ist sehr aufnahmefähig für innovative und anspruchsvolle Produkte, wie der Newsticker der Website „Window-to-Japan“ zeigt: hier werden aktuelle Neuigkeiten aus der japanischen Bioforschung und Marktentwicklung berichtet; anhand der umfangreichen Datenbank mit hunderten von Unternehmen und tausenden von Wissenschaftlern lassen sich die Berichte dann in das japanische Innovationsgeschehen einordnen.

Schmid ist für sein Beratungsangebot gut vorbereitet. Er hat in 40 Berufsjahren Japan über 100mal besucht, sich dort auch zu Forschungszwecken länger aufgehalten und an japanischen Forschungsprojekten mitgearbeitet. Selbstredend, dass er enge Verbindungen zur japanischen Bioszene unterhält.

Das neue Informationsangebot von Bio4Business ist für Biotechnologie- und Pharmaunternehmen bestens geeignet, um sich über den japanischen Markt auf dem Laufenden zu halten. © Bio4Business

Ein Beispiel aus dem Newsticker:

15.7.2011 - National Institute of Biomedical Innovation to establish human hepatocyte cell line for hepatotoxicity tests

Professor Hiroyuki Mizuguchi, Osaka University, announced at a recent meeting that his project team has achieved 80 % specialization of human ES/iPS cells into functional hepatic cells which can be used for hepatotoxicity testing. To achieve this goal, various genes such as SOX17, HEX and HNF-4.alpha. were consecutively introduced using an adenovirus an adenovirus vector. The transformed hepatic cells have a lifetime of about 20 days.

Kostenfreier Newsletter

Seit November 2011 können die Informationen auch kostenfrei per Newsletter abonniert werden. Unter www.window-to-japan.eu finden Sie die Anmeldung. Im folgenden PDF können Sie sich einen Eindruck verschaffen.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/einblicke-nach-japan