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Erfolgreich trotz Rotstift im Gesundheitswesen

Die Heidenheimer Hartmann Gruppe hat ihre positive Entwicklung ungeachtet des stärkeren Sparzwangs und des steigenden Preisdrucks in den nationalen Gesundheitssystemen auch im 1. Quartal 2010 fortgesetzt. Trotz der pandemiebedingt erhöhten Lagerbestände seiner Kunden steigerte das Heidenheimer Gesundheitsunternehmen seinen Umsatz um 4,4 Prozent auf 393,4 Mio. Euro. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich um 37,9 Prozent auf 20,5 Mio. Euro.

Zum Gesamtwachstum trugen insbesondere die drei medizinischen Kernsegmente mit einem Umsatzplus von 5,1 % bei. Im Segment Wundmanagement lagen die Umsätze bei 106,3 Mio. Euro (plus 4,7 Prozent). Wachstumsmotor waren die Sortimente für die moderne Wundbehandlung und postoperative Verbände.
Im Segment Inkontinenzmanagement haben sich die Umsätze gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent auf 144 Mio. Euro erhöht. Den Umsatz beförderten vor allem körpernahen Produktsysteme. Um sechs Prozent auf 83,4 Mio. Euro stieg der Umsatz im Geschäftsfeld Infektionsmanagement. Hier legen vor allem kundenindividuelle OP-Sets, OP-Bekleidung und Desinfektionsmittel zu.

Der Anteil der medizinischen Kernsegmente am Gesamtumsatz stieg um einen halben Prozentpunkt auf 84,8 Prozent. Bei den weiteren Konzernaktivitäten verzeichnete das Unternehmen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs Umsatzerlöse in Höhe von 59,7 Mio. EUR. Dies entspricht einer Zunahme um 0,7 %. Der Zuwachs resultiert aus dem Umsatzplus bei Kneipp und den unter der NOGE zusammengefassten Handelsaktivitäten.

Profitabilität der Umsätze weiter verbessert

Das operative EBIT verbesserte sich den Angaben zufolge gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 21,4 Prozent auf 29,9 Mio. Euro. Das operative Konzernergebnis legte um fast 38 Prozent auf 20,5 Mio. Euor zu. Anders als in den ersten drei Monaten des Vorjahres waren Konzernergebnis und EBIT per 31. März 2010 durch keine Sondereffekte beeinflusst. Entsprechend verbesserte sich das EBIT um 40,3 Prozent; das Konzernergebnis nahm um 63,3 Prozent zu.

Am 31. März 2010 beschäftigte die Hartmann Gruppe 9.677 Personen, 162 mehr als Ende 2009. Diese Zunahme beruht im Wesentlichen auf dem Ausbau der Fertigungskapazitäten des Tochterunternehmens Karl Otto Braun an den Standorten Coimbatore/Indien und Qingdao/China. Rund 60 Prozent der Beschäftigten waren zum Ende des 1. Quartals 2010 in ausländischen Tochtergesellschaften tätig.

Trotz wachsendem Preisdruck will Hartmanns Vorstandsvorsitzender Rinaldo Riguzzi das operative Konzernergebnis auch im laufenden Geschäftsjahr weiter erhöhen.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erfolgreich-trotz-rotstift-im-gesundheitswesen