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ESE - Geschäft läuft gut

Der Messgerätehersteller ESE platzt aus allen Nähten. Nachdem vier Kunden die modularen Geräte aus Stockacher Entwicklung ausgiebig getestet haben, kann das Unternehmen für diese Auftraggeber nun mit der Serienproduktion beginnen. Den steigenden Platzbedarf kann die Firma nur mit einem Umzug in größere Gebäude befriedigen.

Geschäftsführer der ESE GmbH: Klaus Haberstroh © Holger Thissen

Schon jetzt ist absehbar, dass ESE bald noch mehr Fläche brauchen wird. „Nach und nach werden weitere mit der Serienproduktion folgen, so dass bei uns die zu produzierenden Stückzahlen enorm steigen werden“, so ESE-Chef Klaus Haberstroh.

ESE wird deshalb Anfang April in die ehemaligen Verkaufsräume der Firma Caramobil Müller GmbH und des Restaurants Texach in der Jacques-Schießer-Straße ziehen. Da die dortige Fläche nicht ganz ausreicht, wird momentan noch eine zusätzliche Halle gebaut. „Damit verdoppeln wir die Fläche auf etwa 1300 Quadratmeter“, sagt Klaus Haberstroh. Die alten Räume in der Ludwigshafener Straße wird ESE komplett aufgeben. Die neuen Flächen sind angemietet. „Wir müssen in unser Wachstum investieren, nicht in Gebäude“, macht Klaus Haberstroh klar.

Seit der Gründung 1997 kennt das Unternehmen nur Wachstum. Nach einer Verdoppelung des Umsatzes 2007 legte der Hersteller der Taschenlabors in diesem Jahr um mehr als 20 Prozent zu. 2009 plant das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 30 Prozent. Auch das Personal wird weiter aufgestockt. Bis zu sechs neue Mitarbeiter möchte Klaus Haberstroh im nächsten Jahr einstellen. Derzeit beschäftigt ESE 31 Mitarbeiter.

Die Kunden beziehen von ESE so genannte OEM-Produkte. Das heißt, die Geräte werden in den vom Kunden gewünschten Farben und mit dem Kundenlogo geliefert. Die in den vergangenen Jahren entwickelten mobilen optischen Messgeräte sind in vielen Gebieten einsetzbar: medizinische Diagnostik, Lebensmitteluntersuchungen, Umweltmessungen und industrielle Anwendungen. Das ist auch der Grund, warum sich viele Firmen für die Technologie aus Stockach entschieden haben, mit der sich in kurzer Zeit chemische Stoffe auch in kleinster Konzentration nachweisen lassen. Die Geräte sind klein und ermöglichen daher auch im mobilen Einsatz eine genaue Analyse.

Quelle: SÜDKURIER, Holger Thissen, 05.01.09 (P)

 

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ese-geschaeft-laeuft-gut