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Europäische Kommission und EMBL bekräftigen Willen zur Zusammenarbeit

In einer am 4. März 2011 unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der Europäischen Kommission (EC) und dem Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) äußern beide Seiten den Wunsch, ihre bisherige Zusammenarbeit weiter auszubauen.

“Ich freue mich, die erneuerte Vereinbarung über die verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und dem European Molecular Biology Laboratory zu unterzeichnen. Ich bin davon überzeugt, dass
die Vereinbarung die Voraussetzung für eine noch bessere und fruchtbarere Zusammenarbeit zwischen uns schafft. Die exzellente Forschung des EMBL ist von grundlegender Bedeutung für unser Verständnis des Lebens und schafft die
Basis für den Fortschritt, den wir in der Medizin und anderen Bereichen in den kommenden Jahren sehen werden,” sagte Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft.

Durch die Unterzeichnung des Dokuments bekräftigen Geoghegan-Quinn und der Generaldirektor des EMBL, Iain Mattaj, ihre Absicht, die Forschung in den europäischen Lebenswissenschaften aktiv zu unterstützen.

“Als zwischenstaatliche europäische Einrichtung für molekulare Lebenswissenschaften verfügt das EMBL über umfangreiches wissenschaftliches und technisches Know-how. Dazu kommt unsere langjährige Erfahrung bei der erfolgreichen Förderung europäischer Wissenschaftler und ihrer Forschungsvorhaben durch die Bereitstellung einer exzellenten Infrastruktur” so Mattaj. Mit 12,4 Millionen Euro im Jahr 2010 ist die Europäische Kommission der größte Forschungsförderer des EMBL.

Die Erklärung, die am 4. März am Hauptstandort des EMBL in Heidelberg unterschrieben wurde, greift die Ziele des Verwaltungsabkommens auf, das 1995 von der Kommission und dem EMBL unterzeichnet wurde, und trägt dabei der Weiterentwicklung der Europäischen Kommission und der Forschungslandschaft in Europa während der letzten 15 Jahre Rechnung. Beide Parteien verpflichten sich darin, den europäischen Forschungsraum vor allem bei der Planung von Forschungsprogrammen sowie bei der Ausbildung und Mobilität von Wissenschaftlern zu stärken. Ergänzt wird dies durch den Ausbau der Infrastruktur, Maßnahmen zum Schutz des geistigen Eigentums und die Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/europaeische-kommission-und-embl-bekraeftigen-willen-zur-zusammenarbeit