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Exzellenzinitiative II: Südwesten mit 30 Anträgen im Rennen

Die Universitäten aus Baden-Württemberg gehen mit insgesamt 30 Vorhaben in die Endrunde der Exzellenzinitiative II. Bis 1. September müssen alle Universitäten ihre Anträge bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einreichen, zwischen Oktober und Februar werden sie begutachtet. Die Entscheidung fällt am 15. Juni 2012.

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg © Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: “Die universitäre Spitzenforschung ist für die Lösung der großen Zukunftsfragen der Gesellschaft unverzichtbar. Deshalb wird das Land die Vorhaben der Landesuniversitäten unterstützen - auch nach Auslaufen der Exzellenzinitiative“. Das Land werde den Anteil des Landes an der Bund-Länder-Förderung aller erfolgreichen Projekte während der Laufzeit der Exzellenzinitiative bereitstellen. Die Landesregierung beabsichtige außerdem, den Landesanteil und die erforderlichen Professorenstellen auch nach dem Ende der Bund-Länder-Förderung im Jahr 2017 weiterhin zur Verfügung zu stellen. Dies habe der Ministerrat im Juli beschlossen.

„Die positiven Wirkungen der Exzellenzinitiative dürfen nach ihrem Auslaufen nicht verpuffen, sondern müssen nachhaltig bleiben. Wir wollen den zahlreichen Vorhaben, die im Zuge der Exzellenzinitiative auf den Weg gebracht wurden, auch für die Zeit danach eine gute Perspektive geben“, so die Ministerin.

Baden-Württemberg geht unter allen Bundesländern mit den meisten Vorhaben in die Endrunde. Unter den 30 Anträgen aus dem Südwesten sind 20 sogenannte Fortsetzungsanträge, also Anträge auf Weiterförderung von bereits laufenden Projekten. Hinzu kommen zehn sogenannte Neuanträge, mit denen erstmals eine Förderung in der anstehenden Runde der Exzellenzinitiative angestrebt wird.

Unter den Neuanträgen ist das Zukunftskonzept der Universität Tübingen mit dem Titel „Research - Relevance - Responsibility“. Es stärkt herausragende Grundlagenforschung an der Universität Tübingen und ergänzt sie systematisch durch anwendungsorientierte Komponenten. Im Erfolgsfall wäre Tübingen die fünfte Universität aus Baden-Württemberg, die sich Exzellenzuniversität nennen könnte - nach Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Konstanz.

Ministerin Bauer: „Unsere Universitäten sind gut gerüstet, um in dem harten Wettbewerb der Exzellenzinitiative II bestehen zu können. Ich wünsche ihnen für die Endrunde viel Erfolg“.  

In der Exzellenzinitiative II konkurrieren Neuanträge mit Fortsetzungsanträgen aus der ersten Exzellenzinitiative. Derzeit gibt es neun deutsche Exzellenzuniversitäten, davon vier in Baden-Württemberg - das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universitäten Freiburg, Heidelberg und Konstanz. Darüber hinaus werden im Südwesten neun Graduiertenschulen und sieben Exzellenzcluster gefördert. Die Förderung teilen sich Bund (75%) und Sitzländer (25%).

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