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febit-Chip zu neu veröffentlichtem Mausgenom nun verfügbar

Wie bereits am Mausgenom gezeigt, werden die modernen Technologien zur Hochdurchsatzsequenzierung in naher Zukunft zu einer steigenden Zahl an ergänzten Genomen von Modellorganismen und anderen interessanten Arten führen. Die beschleunigte Entwicklung in diesem Bereich erfordert wiederum Technologien, die die neuen Daten zeitnah für Experimente verfügbar machen. Die Technologie von febit ermöglicht innerhalb weniger Tage die Umsetzung neuer Sequenzdaten in Biochips für Genexpressionsanalysen und selektive Anreicherung für die Hochdurchsatzsequenzierung.

Ab sofort bietet die febit biomed gmbh den ersten Biochip zum neu veröffentlichten Mausgenom an. Der Biochip aus dem Hause febit ermöglicht Genexpressionsanalysen, SNP Detektion, ncRNA-Analysen und gezielte Sequenzanreicherung für Next-Generation Sequencing (NGS) unter Nutzung aktuellster Sequenzinformationen.

Mouse meets febit Biochips © febit biomed gmbh

Prof. Christian Körner vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im Universitätsklinikum Heidelberg und Anwender des neuen Maus-Chips von febit sagte: „Für uns ist ein „whole genome" Microarray, der die neuesten, erst vor wenigen Wochen publizierten Daten bereits berücksichtigt, besonders hilfreich und bedeutet einen Vorteil für unsere Forschung. Dieser Array erlaubt die Durchführung von Microarray-Expression-Profiling ebenso wie gezieltes Next-Generation Sequencing auf dem neuesten Stand der Technik."

Wie bereits am Mausgenom gezeigt, werden die modernen Technologien zur Hochdurchsatzsequenzierung in naher Zukunft zu einer steigenden Zahl an ergänzten Genomen von Modellorganismen und anderen interessanten Arten führen. Die beschleunigte Entwicklung in diesem Bereich erfordert wiederum Technologien, die die neuen Daten zeitnah für Experimente verfügbar machen. Die Geniom® Technologie von febit ist zurzeit die effizienteste Möglichkeit, digitale genetische Sequenzinformationen in einem voll einsatzfähigen Mikroarray- und Sequenzanreicherungschip umzusetzen. Die Mikrofluidik des Biochips und die flexible Synthese der Fängeroligonukleotide ermöglichen den zeitnahen Zugang zu neuesten Sequenz-Updates innerhalb nur weniger Tage nach Publikation bzw. Bestellung.

Neues Mausgenom

Die Maus ist eines der wichtigsten und am besten bekannten Modelle für die Erforschung menschlicher Krankheiten und die Entwicklung von Säugetieren. Ende Mai 2009 publizierten D.M. Church et al. in PLoS Biology über eine ergänzte und neu zusammengesetzte Version des Mausgenoms, mit über 139 Mb neuer Sequenzen. In den neuen Sequenzen des Mausgenoms, die ab sofort auf dem febit-Maus-Chip verfügbar sind, konnten über 175.000 Lücken geschlossen, die Liste der Protein-kodierenden Gene auf 20.210 ergänzet und 439 neue lange, nicht-kodierende RNAs identifiziert werden. Die so möglichen Analysen von Protein-kodierenden Genen, mikroRNA-Profilen und Expressionsmustern langer nicht-kodierender RNAs könnten bisher unbekannte Prozesse bei Krankheiten und Säugerbiologie enthüllen.

Flexible Technologien treiben die Forschung voran

Die Geniom Technologie von febit bietet automatisierte Lösungen mit etablierten Protokollen und optimierten Arbeitsabläufen, die durch die flexible Produktionstechnik der Biochips für alle wichtigen RNA-Profiling Anwendungen und gezielte Resequenzierung einsetzbar sind. HybSelect, eine sequenzspezifische Anreicherungstechnologie, wird durch die Hybridisierung und Eluierung wichtiger Zielregionen auf febits flexiblen Biochips möglich. Die angereicherte DNA ist bestens geeignet für kosteneffektive, gezielte Resequenzierung mit Hochdurchsatzsequenzierern der neuesten Generation. Der neue HybSelect-Biochip für das Mausgenom ergänzt das Angebot von febit für moderne Sequenzanalysen im Bereich der Säugerforschung. Biochips für andere Modellorganismen werden zeitnah zur Veröffentlichung neuer Sequenzen entweder für den Einsatz im Geniom RT Analyzer oder als Full-Service von febit erhältlich sein.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/febit-chip-zu-neu-veroeffentlichtem-mausgenom-nun-verfuegbar