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Forscherallianz beidseits des Rheins

Wissenschaftler aus Ulm und Paris entwickeln gemeinsam neue Medikamente gegen bösartige Gehirntumore und kooperieren in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

In dem auf zwei Jahre angelegten Forschungsvorhaben soll der aus Birkenrinde gewonnene Naturstoff Betulinsäure als Krebsmedikament weiter entwickelt werden. Betulinsäure löst in Krebszellen den programmierten Zelltod (Apoptose) aus. Diese Entdeckung hatten Wissenschaftler jüngst gemacht.

Noch immer schlechte Überlebenschancen

Betulinsäure im Modell (Foto: Uniklinikum Ulm)
An dem Verbundprojekt beteiligt sind eine Forschergruppe um Simone Fulda von der Ulmer Uniklinik für Kinder- und Jugendmedizin und ein Team mit Guido Kroemer vom Krebsforschungsinstitut Gustave Roussy in Villejuif bei Paris. Noch immer stünden die Überlebenschancen bei Patienten mit bösartigen Hirntumoren, wie beispielsweise den besonders häufigen Glioblastomen sehr schlecht, wird die Koordinatorin des Verbundprojekts, Simone Fulda zitiert.
Das Projekt setzte sich bei der Ausschreibung des „Joint Transnational Programme on Cancer“ durch, einer Kooperation des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) mit dem französischen „Institut National du Cancer“ (INCa).
Beide Organisationen wollen die langfristige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern aus Deutschland und Frankreich sowie die Ausbildung zukünftiger Generationen von Krebsforschern fördern.

wp, Quelle: Uniklinikum Ulm - 20.12.07 (p)
Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forscherallianz-beidseits-des-rheins